Wechselreigen bei den Ökos Münchens neue grüne Garde im Profil

Julia Lenders, 30.07.2012 13:26 Uhr

Nallinger, Demirel, Weisenburger, Roth, Schulze: Wer sind die neuen Gesichter in München und wofür stehen sie? Die AZ stellt die Akteure vor

Die Grünen erfinden sich gerade neu. Die Ära Hep Monatzeder (60) war gestern. Von dem langjährigen und populären Bürgermeister wollten sie nun nichts mehr wissen – und haben stattdessen die noch wenig bekannte Stadträtin Sabine Nallinger zu ihrer OB-Kandidatin gemacht. Und auch an der Spitze der Rathausfraktion gibt es einen Wechsel. Florian Roth und Gülseren Demirel lösen Sigi Benker und Lydia Dietrich ab (AZ berichtete). Was hat dafür gesorgt, dass die grünen Karten neu gemischt werden? Zum einen haben die schwarz-gelbe Atompolitik, Fukushima und Stuttgart 21 viele Neumitglieder in die Partei gespült. Und deren Auftrag versteht der Münchner Parteichef Sebastian Weisenburger so: „Ihr müsst wieder wilder, frecher, unbequemer werden.“ Nach 22 Jahren Rot-Grün ist Drang da nach neuen Impulsen. Zum anderen hat der Erfolg der Piraten freilich auch den Grünen zu denken gegeben. Nach dem Motto: Wer stillsteht, kann leicht überholt werden. Die AZ stellt die neuen Gesichter der Grünen in München vor. 

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JUL
30
Swakopmund, 19:36 Uhr

Staatsdenken pur

Was fällt einem auf bei dieser Garde: sie lebt vom Staat oder von den Eltern (Schulze). Sie sind auch deshalb staatszentristisch und vor allem ausgabenorientiert, weil sie noch nie in ihrem Leben für die Dinge, die sie verbockt hatten, die Verantwortung tragen mussten - Vater oder Vater Staat stand immer bereit, die Fehler - auch finanziell - gerade zu biegen. So jemand den Staat anvertrauen - dies bleibt uns allen hoffentlich erspart. Denn griechischer und spanischer Wein sind zwar lecker und genießbar - griechische und spanische Verhältnisse aber der Untergang und deshalb sollte niemand das Experiment wagen, den Staat in die Hände dieser Personen zu legen, die vor allem an Wohltätigkeitsverteilung und Staatswirtschaft denken.

JUL
30
Swakopmund, 19:32 Uhr

Ein Protestler - und nichts geleistet

Was „sehr verantwortungsbewusst“ daran soll, nur als Protestler - als Dagegen-Mensch - aufzutreten, ist ein wirkliches Rätsel. Diese Göre hat in ihrem Leben noch nichts positives geschaffen, sondern speist ihren gesamten Nimbus aus dem Dagegen sein ... wer aber nichts schafft, kann auch nichts schaffen. Man kann Bayern nur hoffen, dass diese Damen ohne Berufserfahrung nicht als Versorgungsposten ein Landtagsmandat zugeschanzt bekommt. Vielleicht lernt sie dann einmal arbeiten und etwas positiv zu bewirken.

JUL
30
greyhound, 11:40 Uhr

Grüne Politik

Der Schwerpunkt Ökologie und Nachhaltigkeit ist bei keinem dieser grünen Politiker, außer bei Fr. Schulz, offenbar ein Thema mehr. Integration ist wichtiger als Ökologie? Waren die Grünen nicht mal eine Partei, die sich primär für Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften stark gemacht haben ? Keine Rede mehr davon?!