Vorfall am Marienplatz Betrunkener springt auf Gleis: S-Bahn kann gerade noch bremsen

Der Mann kam erst in Polizeigewahrsam und dann in eine psychiatrische Klinik. Foto: Bundespolizei München

Am S-Bahnhof Marienplatz springt ein 22-Jähriger unvermittelt auf die Gleise. Die einfahrende S-Bahn kann gerade noch bremsen. Der junge Mann wird in eine psychiatrische Klinik gebracht.

München - Am Montagabend wäre es bei der S-Bahn am Marienplatz fast zu einem schweren Unfall gekommen. Ein betrunkener 22-Jähriger war in die Gleise gesprungen. Eine einfahrende S-Bahn kam - dank einer Notbremsung  - noch vor dem Mann zum Stehen

Zwei Männer beobachteten dann, wie der Pole aus dem Gleis stieg und Richtung U-Bahn lief. Zusammen mit zwei Streifen der Deutsche Bahn Sicherheit, die den Betrunkenen auch bemerkt hatten, verfolgten sie ihn und konnten ihn stellen.

Als die Polizei hinzukam stellte sich heraus, dass der Mann über 2,5 Promille hatte. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, leistete der Mann erheblichen Widerstand. Nur mit Mühe konnten die Beamten den Betrunkenen davon abhalten mit seinem Kopf gegen die Scheiben zu schlagen.

Auch im Polizeigewahrsam versuchte der Pole sich weiterhin selbst zu verletzen. Er musste schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Dort musste er auch wegen seines exzessiven Alkoholkonsums behandelt werden.

Den Mann erwarten nun Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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