Von 1949 bis heute Macht und Wechsel: Die Ergebnisse aller Bundestagswahlen

, aktualisiert am 16.08.2017 - 16:39 Uhr
Kämpfen 2017 um das Amt des Bundeskanzlers: Angela Merkel (CDU) und Martin Schulz. Foto: dpa/AZ

Alle Augen richten sich auf den 24. September. Doch wie war das bei früheren Bundestagswahlen? Worüber wurde gestritten? Und wer gewann am Ende? Ein Rückblick von 1949 bis heute.

Berlin - Trotz ihres riesigen Vorsprungs in den Umfragen zur Bundestagswahl nimmt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) das Duell mit ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz nicht auf die leichte Schulter. "Ich unterschätze meine Mitbewerber nie. Ich schätze meine Mitbewerber", sagte die CDU-Vorsitzende zuletzt. Konkurrenz belebe das Geschäft. Auch sie müsse alles geben.

Eine Präferenz für eine der zahlreichen Koalitionsoptionen will die Kanzlerin in den restlichen Wochen bis zur Wahl am 24. September nicht erkennen lassen. "Da gibt es keine natürlichen Koalitionen, da kämpft jeder jetzt erst einmal für sich."

CDU und CSU liegen in den Umfragen mit 37 bis 40 Prozent klar vorne. Nach jetzigem Stand könnte es für eine hauchdünne Mehrheit mit Grünen oder FDP reichen. Klare Mehrheiten gibt es für eine große Koalition mit der SPD als Juniorpartner oder eine so genannte Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen. Theoretisch gibt es also vier realistische Koalitionsoptionen für die Union. Bündnisse mit der Linken oder der AfD kommen für Merkel nicht in Frage.

Ihr gegenüber steht Martin Schulz der für die SPD als Kanzlerkandidat ins Rennen geht. Nach der anfänglichen Euphoriewelle nahmen die Umfragewerte für den 61-Jährigen in den letzten Wochen rapide ab. Auf dem Papier scheint die Sache also klar zu sein: Angela Merkel wird erneut Bundeskanzlerin.

Doch wie war die Situation bei den früheren Bundestagswahlen? Ein Rückblick – von 1949 bis heute.

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