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Volksbegehren gegen Studiengebühren Piratenpartei sammelt 1500 Unterschriften

dapd, vom 30.08.2011 10:17 Uhr
1.500 Unterschriften sollen laut Piratenpartei bereits zusammengekommen sein. 25.000 werden für ein Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren benötigt. (Archivbild) Foto: dpa
1.500 Unterschriften sollen laut Piratenpartei bereits zusammengekommen sein. 25.000 werden für ein Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren benötigt. (Archivbild) Foto: dpa

Etwa 1.500 Menschen in Bayern haben bislang den Antrag der Piratenpartei auf ein Volksbegehren gegen Studiengebühren unterstützt.

München - Etwa 500 seien bereits in der Parteizentrale eingetroffen, rund 1.000 seien auf dem Weg dorthin, sagte Parteisprecher Aleks Lessmann in München. Am vergangenen Wochenende seien allein in Würzburg etwa 220 Unterschriften gesammelt worden.

Die starke Resonanz zeuge davon, dass die Menschen in Bayern die Gebühren für unsozial hielten, sagte Lessmann. Noch in diesem Jahr will die Piratenpartei die für das Volksbegehren nötigen 25.000 Unterschriften beisammen haben.

 

Kommentare (4)
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SEP
01
16:05 Uhr, geschrieben von marion
Alles gratis
Ich hab´ nichts dagegen wenn die Leute gratis studieren wollen. Aber dann sollen sie einige Jahre nach ihrem Studium ein Teil ihres Gehaltes an die Gemeinschaft abgeben. . Und warum müssen eigentlich Leute, die es sich weder leisten können noch durch besondere Leistungen aufgefallen sind unbedingt studieren? Wir wissen doch alle, dass eine gratis-Uni auf lange Sicht kein hohes Level halten kann. Also warum in einer schlechten Uni studieren um danach auf dem Markt als bessere Sekretärin gehandelt zu werden und nicht eine "normale" Ausbildung absolvieren und dann nach Bedarf anpassen und weiterbilden? Der Markt ist nicht dumm. Er weiß welche Qualität die verschiedenen Schulen und Unis produzieren. . Alle wollen immer alles gratis haben und am Ende sind alle Kassen leer. Den dummen Wähler, der nicht vom Auge bis zum Nasenspitze denken kann, mit Wohltaten locken und dicke Versprechen machen ist einfach. Hat die Piratenpartei sonst nichts drauf? . Griechische Verhältnisse! Erst alles jahrelang auf Pump verprassen und sich dann über die gähnende Leere in den Kassen wundern.
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AUG
31
12:14 Uhr, geschrieben von Emil Boegelein
warum nicht?
Ich hab nach der Schule gleich mit einer Lehre angefangen und von Anfang an meine Steuern und Abgaben gezahlt. Ich kenne, oder besser gesagt kannte (was will ich mit solchen) Leute, die mal dies mal das studiert haben und mit dreißig immer noch nicht wußten, was sie wollten. Mal Geld verdienen? Nein danke! Aber jammern. In den 3 WGs, in denen ich gewohnt habe, wohnten auch Studenten. Um meine WG über der Goetheplatzpost fast nur und es gab nur Party von Montag bis Sonntag, dreckige Dachterasse (die für alle ist) und Lärm. Aber es war immer die gleiche Leier: Ich wollte schlafen (um 5 Uhr aufstehen), ging nicht wegen Party. Ich wollte auch mal die Dachterasse nutzen, ging nicht oder erst, wenn ich ne halbe Stunde den Müll entfernt hab. Mein Vorschlag: Es wird doch für jedes Fach eine gewisse Semesterlänge geben. Schafft jemand das in der Zeit, bekommt er ein Zuckerl (zb. letzte Gebühr zurück). Braucht der Herr oder Frau Student aber x Jahre länger und hat kein Ziel, sollte die Gebühr schön brav steigen. Schließlich schreiben die Akademiker einem auch gehörige Rechnungen, sollte man sie mal benötigen, obwohl wir Steuerzahler deren Studienzeit gezahlt, bzw. unterstützt haben. Zum Schluß: ich kenne auch andere. Den gönne ich ihren Erfolg und Ihren Verdienst. Die haben es auch mit Gebühr geschafft und konnten nebenbei noch jobben und Party machen und stammen nicht auch geldigen Familien.
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AUG
31
11:58 Uhr, geschrieben von Kinnal
Gebühren sind immer ungerecht …
… solange die Zahler der Gebühren nicht alle ein gleich hohes Einkommen besitzen (siehe auch GEZ-Gebühr und Gesundheitsprämie/Kopfpauschale). Besser wäre, wenn wir diese Kosten durch eine solidarische Einkommensteuer (gleicher Steuersatz auf sämtliche Einkünfte ab dem 1. verdienten Euro) finanzieren. Meinetwegen könnte man auch symbolisch einen Studiengutschein oder Gesundheitsgutschein vom Staat an die Bürger geben, denn diese an der Uni oder der Krankenkasse ihrer Wahl einlösen.
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