"Viel schöner als vorher" Alles neu am Heckenstallerpark: Spielen über dem Ring

Julia Gisicene und ihr Sohn Dennis wohnen ganz in der Nähe des neuen Heckenstallerparks. Sie kommen täglich zum Spielen her. Foto: Daniel von Loeper

Der Mittlere Ring an der Heckenstallerstraße verläuft inzwischen im Tunnel. Drüber gibt es jetzt endlich einen neuen Park mit Spielplatz.

Sendling-Westpark - Hier, wo noch vor einigen Jahren ein Auto nach dem anderen über den Mittleren Ring rollte, gibt es jetzt grüne Wiesen und einen großen Spielplatz. Der neue Heckenstallerpark über dem Tunnel Heckenstallerstraße ist 570 Meter lang und insgesamt drei Hektar groß. Eineinhalb Jahre lang wurde er gebaut.

"Die um anderthalb Meter abgesenkte Spielfläche liegt genau in der Mitte des Parks", erklärt Andreas Herrmann vom Baureferat gestern. als die Stadt den neuen Park offiziell vorstellte. "Abgesenkt ist sie aus zwei Gründen: Der weite Blick über die Wiesen wird nicht gestört und der Lärm wird etwas gedämpft", so Herrmann.

Auf dem Spielplatz mit Sandboden gibt es Klettergerüste mit Rutsche und Hängebrücke. Nebenan können Jugendliche auf dem Streetball-Platz Körbe werfen. "Streetball ist lärmärmer als Fußball", sagt Andreas Herrmann. Deshalb müssten die Kinder und Jugendlichen auf Fußballtore verzichten. Zur Seite hin begrenzt eine drei Meter hohe Kletterwand den Spielplatz.

Die Liegewiesen mit Bäumen sind für Hunde gesperrt.
Die Liegewiesen mit Bäumen sind für Hunde gesperrt. Foto: Daniel von Loeper

Ansonsten gibt es im Heckenstallerpark vor allem Liegewiesen. "Sogenannte Hundepoller, mit dem durchstrichenen Waldi darauf, markieren, dass Hunde nicht auf die Wiese dürfen", erklärt Herrmann. Auf der kleinen Wiesenfläche zwischen den Tunnelein- und ausfahrten über der Passauerstraße dürfen die Vierbeiner aber aufs Grün.

Durch den Park führt außerdem eine erhöhte zehn Meter breite Promenade - Radeln ist hier verboten, auf dem Weg auf der anderen Seite des Parks jedoch erlaubt.

"Wir wohnen hier gegenüber und kommen jeden Tag auf den Spielplatz", sagt Julia Gisicene, die mit ihrem eineinhalbjährigen Sohn Dennis auf dem Spielplatz im Sand spielt. "Für uns Anwohner ist das hier natürlich viel schöner als vorher",sagt die 30-Jährige. "Leider fehlt aber Schatten." Landschaftsarchitekt und Projektleiter Dietmar Bühler weiß um das Problem: "Insgesamt pflanzen wir 340 Bäume im Park." Die meisten davon wachsen schon, im Herbst kommen aber noch Bäume und Hecken hinzu. Doch bis die dann groß genug sind, um richtig Schatten zu spenden, wird es wohl noch dauern.

Auf Toiletten müssen die Parkbesucher verzichten. Und: "Ein Kiosk ist nicht geplant", sagt Andreas Herrmann vom Baureferat. Schade. Mit einem Eis in der Hand wäre der Park noch schöner.

Rio (5) kraxelt schon fleißig.
Rio (5) kraxelt schon fleißig. Foto: Daniel von Loeper

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