Verfolgungsjagd in München Im Vollrausch vor Polizei geflüchtet - Endstation Wand!

, aktualisiert am 07.12.2017 - 17:10 Uhr
Mit Blaulicht im Einsatz: die Polizei in München. Foto: dpa

Mit 2,62 Promille gerät ein Mercedesfahrer in eine Kontrolle. Trotz Vollrausch flüchtet er.

München - Mit seinem schwarzen Mercedes E280 gerät der Münchner am Mittwoch gegen 23:30 Uhr in der Landsberger Straße kurz vor Pasing in eine Verkehrskontrolle der Polizei.

Der 48-Jährige hat allen Grund, sich Sorgen um seinen Führerschein zu machen. Kurz zuvor war er nämlich auf Höhe der Friedenheimer Brücke in einen anderen Wagen gekracht. Statt die Personalien auszutauschen, gab der Münchner Gas und flüchtete.

Der 48-Jährige fürchtete, dass der Bagatellunfall ihn den Führerschein kosten könnte. Denn der Münchner war alles andere als nüchtern. Hätte der Unfallgegner die Polizei gerufen, wäre den Beamten garantiert seine Alkoholfahne aufgefallen.

Doch weit kam der flüchtige Unfallfahrer nicht. Er fuhr weiter die Landsberger Straße. Kurz vor dem Knie winkte ihn die Verkehrspolizei raus. Der Münchner musste zum Alkoholtest. Das Ergebnis: 2,62 Promille. Ein Wert, bei dem man als absolut fahruntüchtig gilt.

Was den 48-Jährigen aber nicht daran hinderte, sich unauffällig in Richtung Auto zu schleichen, sich in den Benz zu setzen und ordentlich Gas zu geben. Er raste mit Tempo 80 durch die Agnes-Bernauer-Straße stadteinwärts. Dann bog er in die Von-der-Pfordten-Straße ab, beschleunigte laut Polizei auf 120 und jagte weiter durch die Camerloherstraße weiter zur Fürstenrieder Straße. Auf der beschleunigte er auf Tempo 150. Die Polizei folgte dem Raser.

An der Kreuzung Ährenfeld/Waldwiesenstraße war die Flucht zu Ende. Der Fahrer verlor die Kontrolle. Der Mercedes walzte einige Büsche nieder, demolierte eine Messstation der Stadt München und krachte schließlich gegen eine Hauswand. Der Mercedes und der Führerschein wurden an Ort und Stelle sichergestellt.

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