Zugausfälle, Verspätungen, Behinderungen: Wegen eines verdächtigen Gepäckstücks ist am Samstag ein Teil des Münchner Hauptbahnhofs für über eine Stunde gesperrt worden.

München - Wie die Polizei am Abend mitteilte, hatten Reisende am Morgen gegen 11.20 Uhr in der Nähe der Bahnhofsmission am Gleis 11 einen blauen Reisekoffer bemerkt, der niemandem zu gehören schien. Nachdem Befragungen, Ausrufe und eine Videoauswertung kein Ergebnis brachten, wurde gegen 11.40 Uhr ein Entschärfertrupp der Bundespolizei angefordert.

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Der südliche Bahnhof musste geräumt werden. Die Gleise 11 bis 17 waren den Angaben zufolge für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Gegen 12.47 Uhr gaben die Spezialisten Entwarnung.

Kurze Zeit später meldete sich der Eigentümer des Koffers und erklärte, er habe im Bahnhof kurz eingekauft und den Koffer stehen gelassen. Die Folge waren laut Polizei 9 Zugausfälle mit insgesamt 146 Minuten Verspätung sowie erhebliche Behinderungen im gesamten Bahnhof.

 

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