Verdächtiger ist selbst Flüchtling Bundespolizisten schnappen Schleuser beim Schleusen

Ein Bundespolizist an der Grenze zu Österreich im Einsatz (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Erfolg bei der Fahndung nach Schleusern: Die Bundespolizei nimmt bei einer Verkehrskontrolle auf der A93 nahe Rosenheim einen Verdächtigen fest, der drei Afghanen ohne Aufenthaltsgenehmigung oder Flüchtlingspapiere im Auto sitzen hat. Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich selbst um einen Flüchtling. 

Rosenheim - Bundespolizisten haben am Mittwoch bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen Syrer festgenommen. Der 36-Jährige wird beschuldigt, drei afghanische Staatsangehörige in die Bundesrepublik eingeschleust zu haben.

Verdächtiger mit Flüchtlingspass

Wie sich bei der Kontrolle auf Höhe Kiefersfelden herausstellte, konnte sich der Fahrzeugführer mit einem deutschen Flüchtlingspass ordnungsgemäß ausweisen. Seine Begleiter, die im Auto mitfuhren, hatte keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei.

Die Rosenheimer Bundespolizei leitete die drei Migranten nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weiter. Der mutmaßliche Schleuser, der in Deutschland einen festen Wohnsitz hat, durfte nach seiner Vernehmung die Heimreise antreten. Auf ihn wird voraussichtlich schon bald ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zukommen.

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