Unglück bei Kirchenabriss Arbeiter von Mauerstück erschlagen

Der Bagger in der Ruine der Kirche Foto: Polizei

Ein Baggerfahrer ist bei Abrissarbeiten an einer Kirche in Franken von einem herabstürzenden Mauerteil erschlagen worden. Der zweite Todesfall rund um die Kirche.

Bad Kissingen - Ein 31-jähriger Baggerfahrer ist in Wildflecken beim Abbruch einer Kirche getötet worden. Der Mann riss die Giebelwand des Gotteshauses ein, als ein schweres Betonteil auf die Fahrerkabine stürzte und ihn einklemmte.

Nur mit schwerem Gerät gelang es Feuerwehrleuten, das Betonteil anzuheben und so zu sichern, dass Rettungsdienst und Notarzt zu dem Schwerverletzten vordringen konnten. Noch ehe der 31-Jährige aus dem Landkreis Straubing-Bogen aus seinem völlig zerstörten Führerhaus geborgen werde konnte, erlag er seinen schweren Verletzungen.

Die Unglückursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt – unterstützt vom Gewerbeaufsichtsamt und der zuständigen Berufsgenossenschaft.

Die ehemalige Oberwildfleckener Kirche in der Schlesierstraße war in den 1960er Jahren aus einer alten Fabrikhalle entstanden. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde bereits damals ein Baggerfahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und kam ums Leben.

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