Umbau München: So soll das Tal demnächst aussehen

Willi Bock, 09.07.2012 18:50 Uhr

Die Straße durch das Tal wird schmäler. Und die Fußgänger bekommen sehr viel mehr Platz. Die Pläne im Detail.

München - Heute ist das Tal eine breite Straßenschneise mit viel zu schmalen Gehwegen, die vom Alten Rathaus bis zum Isartor führt. Das rührt noch aus den Zeiten her, als es eine Hauptroute für die Tram gewesen ist. Nach jahrelangem Hin und Her legt Baureferentin Rosemarie Hingerl am Mittwoch dem Stadtrat ein Umbauplan vor.

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Er schafft mehr Platz zum Flanieren. Die überbreite Straße steht in keinem Verhältnis mehr zu der Masse von Fußgängern, die sich auf den schmalen Gehwegen drängen. Vor allem wird die Route von vielen Touristen genutzt, die zum Deutschen Museum wollen. Hingerl stellt fest: „Die schmalen Gehbahnen, die durch Freischankflächen und Einzelhandelsstellagen zusätzlich eingeschränkt sind, werden der hohen Fußgängerfrequenz nicht gerecht.

So sieht der Plan im Detail aus: Die Fahrbahnen werden auf 6,50 Meter verschmälert. Bei der Stadtsparkasse wird der Mini-Gehweg auf 2,20 Meter verbreitert. Vom Weißen Bräuhaus (Maderbräustraße) bis zur Ecke beim Rewe (Hochbrückenstraße) entsteht ein bis zu 17 Meter breiter Platz. Ab der Hochbrückenstraße bis zum Isartor wird der Gehweg mindestens 4,50 Meter breit. Es werden ein paar zusätzliche Bäume gepflanzt und neue Sitzbänke aufgestellt. 24 Parkplätze fallen weg. Dafür gibt es 220 Radlabstellplätze (heute 26). Es werden Parkbuchten für Touristenbusse und den Lieferverkehr geschaffen. Das Ganze wird Blaue Zone (Parkgebühr tagsüber 2,50 Euro je Stunde). Nächstes Jahr soll der Umbau vonstatten gehen.

Die Kosten schätzt das Baureferat auf 1,85 Millionen Euro.W

 

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Kommentare (11)
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AUG
08
Märkuhs, 08:27 Uhr

nur halbe Sachen

Das ist doch reine Kosmetik! Wahrscheinlich steckt die Drogeriemarkt-Kette dort hinter den Plänen ;-) Nein, Spaß beiseite. Das Thal (ja, ursprünglich mit 'h') müsste längst zur Fußgängerzone werden. Früher oder später wird es das auch sicher werden, aber man will die Bevölkerung wohl erstmal mit sanften Maßnahmen Stück für Stück dorthin führen. Eine radikale Verkehrsberuhigung wäre meiner Meinung nach die mutigere und bessere Lösung gewesen.

JUL
12
Toni, 09:19 Uhr

Was lange währt, .....

Super Umgestaltung! Wie lange hat die Stadt jetzt für diesen genialen, revolutionären Entwurf gebraucht? 20 Jahre? Zumindest wird schon so lange über Umbau im Tal diskutiert.

JUL
11
blindfisch, 10:15 Uhr

revolution im tal

absolut gelungene visualisierung, da wird auf einen schlag klar wieviel vorteile der umbau bringt, man erkennt das tal fast nicht wieder!!

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