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Ukrainische Straßenhunde Brutale Tötungen sollen aufhören

dapd, dpa, vom 17.11.2011 14:29 Uhr
Nach internationalen Protesten von Tierschützern hat die Regierung in Kiew jetzt reagiert: Sie fordert die Bürgermeister des Landes auf, Tierheime für die herrenlosen Hunde einzurichten, die einfach vergiftet oder illegal eingeschläfert worden waren. Foto: PETA Deutschland e.V.

Nach heftigen Protesten von Tierschützern dringt die Ukraine auf ein Ende der Massentötung streunender Hunde. Wegen der Fußball-Europameisterschaft 2012 waren unzählige Tiere getötet worden.

Kiew - Nach scharfer Kritik von Tierschützern auch aus Deutschland hat die Ukraine ein Ende der Massentötung von Straßenhunden zugesagt. Zuletzt waren Hunde vielerorts vergiftet oder auf illegale Weise eingeschläfert worden, um die Straßen wegen des anstehenden Großereignisses zu säubern.

Das Umweltministerium gab am Donnerstag bekannt, dass es alle Bürgermeister des Landes aufgefordert habe, das Einschläfern herrenloser Hunde zu beenden und stattdessen Tierheime einzurichten. Der Appell des Ministerium folgte auf ein Treffen mit Vertretern der britischen Tierschutzorganisation Naturewatch. Das berichteten Medien aus der Hauptstadt des ex-kommunistischen Landes.  

Von den Kommunen hatte es zuvor geheißen, man habe mit der Tötung der Streuner vor dem Turnier die Straßen "sicherer" machen wollen. In Kiew wurde unterdessen ein Mann festgenommen, der mehr als 100 Hunde grausam getötet haben soll. Der 19-Jährige habe die Vierbeiner nach ersten Ermittlungen mit einem Messer aufgeschlitzt und Fotos davon im Internet veröffentlicht, wurde ein Polizeisprecher von der Presse zitiert. Als Grund habe er genannt, er sei einmal von Hunden angefallen worden und habe sich „rächen“ wollen. Dem Mann drohen eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 72 Euro oder sechs Monate Haft.

In der Diskussion um Straßenhunde bot Maja Prinzessin von Hohenzollern vom Europäischen Tier- und Naturschutz-Verein der Ukraine mobile Krankenwagen an. Darin könnten westeuropäische Ärzte die Hunde sterilisieren, sagte sie bei einem Gespräch mit dem Kiewer Vize-Bürgermeister Alexander Mazurtschak. Mazurtschak lehnte das ab. Es gebe bürokratische Hürden für ausländische Ärzte in der Ukraine, sagte er.

 

    

 

Kommentare (11)
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NOV
20
20:25 Uhr, geschrieben von S.
Frau
Geschätzte Redaktion! Aufmerksam habe ich Ihre Berichterstattung über die Massentötungen von Straßenhunden in der Ukraine in Vorbereitung zur EM 2012 gelesen. Als Tierbesitzer möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie sich mit diesem Thema so ernsthaft auseinandersetzen! Natürlich habe ich mich im ersten Moment sehr über die Meldung, das Töten sein eingestellt geworden, gefreut. Nun, nach eingehender Recherche, musste ich feststellen, dass es sich hier wohl nur um ein Lippenbekenntnis seitens der ukrainischen Regierung beziehungsweise um den Versuch handelt, die Proteste und Medien zu “beruhigen”, zumal ich keinen Namen eines Verantwortlichen zu dieser Aussage finden konnte. Auch diese Zusammenfassung eines Besuchs von Prinzessin Maja von Hohenzollern in Kiew stimmt mich sehr nachdenklich: http://www.em-2012-ohne-tiermassaker.de/2011/11/18/update-bericht-von-maja-prinzessin-von-hohenzollern-aufruf-zum-protest/ Zitat Maja Prinzessin von Hohenzollern, 18.11.2011: Ich bin wieder aus der Ukraine zurück, ausführlicher Bericht folgt. Bitte glaubt nicht, dass das Töten der Hunde aufhört. Aufgrund unsere Proteste und unseres Drucks haben Politiker und Veranstalter große Angst, dass die EM2012 in die Hose geht, daher gab es nun die Aussage des urkainischen Umweltministers, "er habe die Bürgermeister angewiesen mit dem Töten aufzuhören und Tierheime zu bauen". Das ist eine rein politische Ausage um die Wogen zu glätten, Prosteste zu stoppen, wirtschaftliche Interessen zu wahren. Das hat keine Bedeutung, keine rechtliche Bindung! Die Realität sieht anders aus. Das Tierheim in Kiew liegt 80 Km außerhalb der Stadt, dort werden die Tiere nicht adpotiert, sondern nach einer Zeit getötet. Schön weit weg von der Stadt, wo es keiner merkt. Der "Bau von Tierheimen" dieser Art hilft den Hunden sicher nicht. Daher bitte weiter prostestieren! Ich hoffe, dass Sie, so wie ich, sich nicht mit undifferenzierten Aussagen zufriedengeben und dieser Sache weiter nachgehen und darüber berichten. Ich danke Ihnen und verbleibe mit freundlichen Grüßen Maja Prinzessin von Hohenzollern Besuchen sie unsere Webseite, die das Thema auf Facebook thematisiert: STOP KILLING DOGS - EURO 2012 IN UKRAINE http://www.facebook.com/Stop.Killing.Dogs.EURO2012 Mit freundlichen Grüßen, V. Stanzione
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NOV
19
23:11 Uhr, geschrieben von Hanna Michaels
Brutale Tötungen sollen aufhören
Wenn ich hier so einige Kommentare lese,stehen mir die Nackenhaare zu Berge und es graut mir mit der Zeit vor solchen Menschen!!!! Kein Mensch hat das Recht ein anderes Lebewesen,egal ob Mensch oder Tier,zu quälen,töten,misshandeln,sexuell missbrauchen oder auszurotten!!!! Die kostenlosen Kastrationen wurden der Ukraine angeboten,aber die haben abgelehnt!!! Für jeden getöteten Hund zahlt die Ukraine diesen Afteröffnungen 25,00 €,also kann das Land nicht so arm sein wie immer behauptet wird!!! Und die Menschen die für diese Tötungen sind,sind gegen Kinder und auch Gewalttätig gegen andere Menschen!!!! Solche Menschen kotzen mich einfach an :-((((((
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NOV
18
12:39 Uhr, geschrieben von anonym
Keine Quälereien
@Hawk nur weil die Hunde eine Störung darstellen muss man keine perversen Quälereien lostreten. Das kann wirklich anders geregelt werden. Was für ein Mensch bist du blos. 'Es reicht doch schon dass militante Hundehasser diese Aktionen toll finden. Die Hunde können bestimmt nichts dafür.
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