Polizei gibt Entwarnung Großeinsatz zwischen Hohenzollernplatz und Josephsplatz: Schuss gefallen?

, aktualisiert am 03.08.2017 - 18:41 Uhr
Ein Großaufgebot der Polizei sucht derzeit das Gebiet zwischen Josephsplatz und Hohenzollernplatz ab. Foto: mbu

Großaufgebot der Polizei zwischen Hohenzollernplatz und Josephsplatz: Weil Personen im U-Bahnhof glaubten, einen Schuss gehört zu haben, rückte die Polizei mit zahlreichen Kräften an.

München - Vermutlich stellt sich die Situation aber ganz anders dar. Wie die Polizei bestätigt, gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass tatsächlich ein Schuss gefallen sei. Zudem bestehe keine Gefahr für die Personen vor Ort. Vielmehr handelt es sich wohl um eine Überreaktion in Zeiten von Terror und der S-Bahn-Schießerei von Unterföhring.

Die Besatzungen von 30 Streifenwagen waren angerückt, haben das Gebiet abgesucht und eine Person im U-Bahn-Tunnel zwischen Hohenzollerplatz und Josephsplatz festgenommen. Laut Augenzeugenberichten dürfte dieser Mann für den Alarm verantwortlich sein. Polizei und Augenzeugen schildern die Situation wie folgt:

Der Mann habe sich im Tunnel befunden, als die U-Bahn zwischen Hohenzollernplatz und Josephsplatz dort anhalten musste. Er wollte dann trotz geschlossener Türen in die U-Bahn einsteigen und als sich die Türen nicht öffneten, sei er völlig ausgerastet und habe von außen gegen die Tür gehämmert. Womöglich hielten einige Personen dies für die Schussgeräusche. Im Zug schrie dann jemand "Alle auf den Boden!" und schon war die Panik perfekt.

Der Mann ist laut Polizeisprecher Baumann ein polizeibekannter 28-jähriger Serbe.

Der Alarm ging bei der Polizei gegen 14:30 Uhr ein, rund 130 Beamte waren im Einsatz. Aus diesem Grund kommt es zwischen Hohenzollernplatz und Josephsplatz aktuell zu massiven Einschränkungen im Verkehr und Öffentlichen Nahverkehr.

Die U1 und U2 können nicht zwischen Königsplatz und Scheidplatz verkehren. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

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