Alexander Schmidt, der neue 1860-Trainer, will gegen Union dem Nachwuchs eine Chance geben. Welche Jungen in Frage kommen.

MÜNCHEN Den Mittwoch hatte der neue Löwen-Trainer Alexander Schmidt vorgemerkt. An diesem Tag wollte sich der 44-Jährige ein grundlegendes Bild der Mannschaft, die er nun trainiert, gemacht haben. Und tatsächlich: An seinem dritten Tag als Cheftrainer an der Grünwalder Straße freute sich der Schwabe darüber, erste Erkenntnisse über sein neues Team gewonnen zu haben – darum vergab er gleich erste Einsatzgarantien.

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Am Samstag muss sich Schmidt mit den Löwen bei Union Berlin beweisen, der Trainer will dann einige Veränderungen an dem Team vornehmen, das zuletzt unter Vorgänger Reiner Maurer völlig von der Rolle war. Dennoch sagt er: „Ich werde bestimmt einen Benny Lauth oder einen Gabor Kiraly nicht aus der Mannschaft nehmen. Auch Guillermo Vallori ist bei mir gesetzt. Er ist sehr zweikampfstark und hat eine gute Ausstrahlung.”

Dennoch: Neben den etablierten Spielern will Schmidt auch einige junge einbauen. Am Mittwoch kündigte er an: „Es werden Jungs aus der U21 am Samstag im Kader stehen.” Wie viele, das ließ er offen. Neben dem schon länger bei den Profis tätigen Sebastian Maier, den Schmidt als Zehner sieht und ihn dort womöglich auch aufstellt, hat sich der neue Coach die Woche noch andere Jünglinge angeschaut. Die AZ zählt sie auf.

Markus Ziereis: Mittelstürmer, 20 Jahre alt, zwölf Tore in 19 Regionalligaspielen in der laufenden Saison. Durfte unter Maurer öfter mittrainieren, kam aber nie zum Einsatz.

Bobby Wood: Stürmer, 20 Jahre alt, sechs Tore in der Regionalliga. Der Hawaiianer machte unter Maurer acht Zweitligaspiele, konnte sich aber nie durchsetzen.

Stefan Wannenwetsch:
Zentrales Mittelfeld, 20 Jahre, Leistungsträger der U21, hat mit 1,78 Metern aber Probleme beim Kopfball.

Kodjovi Koussou: Linker Verteidiger, 20 Jahre alt, der Togolese ist sehr flink, technisch fein, mit nur 1,67 Metern aber recht klein.

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