Löwen-Stopper Guillermo Vallori kommt im Trainingslager mit einem blutigen Schock davon. Die Löwen brauchen ihn gleich doppelt - als Verteidiger und Dolmetscher

Neusiedl - Natürlich hatten die Löwen im ersten Moment Schlimmstes befürchtet. Darum waren sie ja so erleichtert, als Guillermo Vallori nach dem torlosen Test gegen Austria Wien, bei dem der spanische Verteidiger mit blutverschmiertem Kopf ausgewechselt worden war, signalisierte: alles okay!

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Erst im vergangenen Sommer hatte sich Abwehrkollege Necat Aygün bei einem Testspiel in St. Pölten mehrere Knochen im Gesicht gebrochen, diesmal ging alles gut. „Ich habe nur einen Schlag auf die Nase bekommen, das Blut habe ich mir aus Versehen selbst an den Kopf geschmiert, es ist nichts passiert“, erzählte Vallori der AZ. Und die Löwen können sich glücklich schätzen, dass ihrem wertvollen Stopper nichts Schlimmeres widerfahren ist, denn derzeit muss Vallori ja nicht nur Bälle abwehren, sondern auch als Dolmetscher ran – für Neuling und Zimmerpartner Ismael Blanco.

„Ismael ist sehr ruhig, ich versuche immer wieder, dass er ein bisschen mehr erzählt, er muss erst auftauen“, sagt Vallori, dessen Übersetzungsfähigkeiten Trainer Reiner Maurer als „echten Glücksfall“ für uns bezeichnet. „Gui ist goldwert. Andere Vereine stellen eigene Hiwis ein, um Spieler zu betreuen. Wir haben ihn.“

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