Beim Zitter-Auftakt der Löwen überzeugt Einwechselspieler Halfar. Maurer freut sich über seine Leistung – doch der Trainer bremst ihn weiter ein

München – Hinterher konnte Reiner Maurer wieder lachen. „Wir haben gezeigt, dass wir auch ein schlechtes Spiel gewinnen können“, sagte der Trainer der Löwen über das Auftaktspiel zur neuen Saison, das die Sechzger zwar 1:0 gegen Regensburg gewann, bei dem aber in den letzten Minuten viel Zittern vonnöten war. Das lag auch daran, dass offensiv nichts klappte bei 1860.

Immerhin: Besserung im bis dato schwachen Spiel trat ein, als Daniel Halfar eingewechselt wurde. Der Dribbler kam rund eine halbe Stunde vor Schluss rein. Und nicht nur sein feiner Freistoß an die Latte zeigte, weshalb der lange verletzte Halfar dem Angriff der Sechzger stets Gefahr verleihen kann. Maurer lobte: „Es hat uns einen Schub gegeben.“ Auch Stürmer Benny Lauth sagte: „Er hat viel Dampf gemacht und gewirbelt. Er hat gezeigt, dass er wieder da ist und sein Können aufblitzen lassen.“

Doch der Trainer bremst Halfar nach wie vor ein. Maurer erklärte: „Wir müssen ihn vernünftig steuern. Sonst ist die Freude nur von kurzer Dauer.“ Und weiter: „Er war sehr, sehr lange verletzt. Ich will ihn nicht in den ersten zwei Spielen verbrennen. Wir haben 34 Punktspiele, da ist noch viel Zeit für ihn.“ Halfar wird wohl auch kommenden Montag nicht in der Startelf stehen. Maurer betonte: "Er ist momentan eine Option für 45 Minuten."

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