19 Spiele sind in der 2. Liga bereits absolviert. Gleich drei Spieler der Löwen standen dabei in jeder Partie auf dem Feld und sind damit die Dauerbrenner.

München - Ohne sie ging in den ersten 19 Spielen dieser Saison gar nichts. Sie waren die Dauerbrenner bei den Löwen, standen in jeder Partie auf dem Feld und erlebten die bisher durchwachsene Spielzeit hautnah mit. Gleich drei Akteure des TSV 1860 fehlten weder unter Trainer Reiner Maurer noch unter dem neuen Coach Alexander Schmidt. Die AZ zeigt, ohne wen es bei den Löwen zuletzt überhaupt nicht ging:

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Gabor Kiraly: Der 36-jährige Ungar steht bereits seit 2009 für die Löwen im Tor und hat in dieser Zeit mehr als 100 Spiele absolviert, ist aus dem Tor eigentlich gar nicht mehr wegzudenken. In dieser Saison absolvierte Kiraly jedes der 19 Spiele von der ersten bis zur letzten Minute und gehörte dabei zu den Konstantesten. 17 Gegentreffer sind ein Topwert. Nebenbei ist Kiraly weiterhin Torhüter der ungarischen Nationalmannschaft, hat bei den Löwen aber nur noch einen Vertrag bis zum Saisonende. In dieser Form wären die Löwen aber selbst Schuld, wenn Kiraly nicht bleiben dürfte.

Daniel Bierofka: Es war bisher keine einfache Spielzeit für den Mittelfeldmotor der Löwen. Im defensiven Mittelfeld standen ihm in Kai Bülow, Stefan Wannenwetsch, Grigoris Makos und Dominik Stahl vier verschiedene Spieler unter zwei Trainern zur Seite. Einzige Konstante war nur Bierofka selbst - auch wenn er nicht immer zu überzeugen wusste. In den 19 Spielen gelangen ihm zwei Treffer und eine Torvorlage. Insgesamt zehnmal wurde Bierofka ausgewechselt. Für den ehrgeizigen Antreiber sicher kein zufriedenstellender Wert.

Moritz Stoppelkamp: Mit dem 26-Jährigen hat immerhin ein Sommerzugang alle bisherigen Spiele dieser Saison bestritten. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten kam Stoppelkamp bei den Löwen immer besser zurecht und darf sich als einer der wenigen beim TSV 1860 als Gewinner fühlen. Mit vier Toren und vier Vorlagen ist er der gefährlichste Mann hinter Stürmer Benny Lauth - auch wenn Stoppelkamp sich sicher noch weiter steigern kann. Für die zweite Saisonhälfte gilt: An Stoppelkamp führt erstmal kein Weg vorbei.

Am Dienstag lesen Sie: Die Enttäuschenden.