Den Sechzgern mangelte es zuletzt an Konstanz in der Abwehr. Nun hofft Trainer Maurer, dass seine wichtigsten fünf Spieler fit bleiben – ein Vorbild hat er schon im Kopf.

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München – Reiner Maurer hat sich früh festgelegt. Zwar hat der Löwen-Trainer ein paar Spieler als Alternative in der Hinterhand, doch an seiner Wunschabwehr gibt es nichts zu rütteln. Über seine besten fünf Defensivspieler, die Außenverteidiger Grzegorz Wojtkowiak und Moritz Volz, die Innenverteidiger Necat Aygün und Guillermo Vallori sowie den defensiven Mittelfeldspieler Grigoris Makos sagt er sogar: „Wenn wir sie alle aufbieten können, ist das vom Allerfeinsten.“

Maurer hofft – auch des von ihm immer wieder angesprochenen dünnen Kaders – nun darauf, dass sich keiner der besagten Spieler verletzt. Kontinuität lautet sein Zauberwort für den erhofften Erfolg. Und ein Vorbild dafür hat er auch schon im Kopf: Borussia Dortmund. „Ich denke in der Defensive oft an Dortmund, deren Erfolg in den letzten Jahren kam ja auch deswegen zustande, weil sie immer mit den gleichen Leuten spielen konnten.“

Tatsächlich kamen vergangene Saison beim Double-Sieger alle vier Spieler der Abwehrkette, Neven Subotic, Mats Hummels, Lukas Piszczek und Marcel Schmelzer auf mindestens 25 Ligaspiele. Im Jahr davor hatten die vier Borussen sogar alle mindestens 31 Ligaspiele absolviert. Bei den Löwen schafften es in der vergangenen Saison lediglich Christopher Schindler und Antonio Rukavina auf mehr als 30 Spiele – kein Wunder also, dass Maurer hinten auf mehr Beständigkeit setzt.