MÜNCHEN - Kurz vor Schließung der Liste wird der Zweitligist nochmals aktiv - und leiht den Angreifer von Red Bull aus. Der 24-jährige Serbe soll offenbar Talent Schäffler Druck machen.

Eigentlich wollten sie den Kader für die Rückrunde nicht mehr verändern. Noch am Sonntag in Karlsruhe, kurz nach der Absage der Zweitliga-Partie, hatte Löwen-Trainer Ewald Lienen gesagt: "Wir werden nichts mehr machen." Danach jedoch muss der Coach seine Meinung doch noch geändert haben. Denn nun legt der Zweitligist, dessen Verantwortliche noch immer von Relegationsplatz drei und dem damit möglichen Aufstieg in die Bundesliga träumen, doch noch nach.

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Wie die AZ aus dem Umfeld des österreichischen Spitzenklubs Red Bull Salzburg erfuhr, leihen die Löwen Stürmer Djordje Rakic bis zum Saisonende aus. Der 24-jährige Angreifer war 2007 vom damaligen Red-Bull-Coach Giovanni Trapattoni von OFK Belgrad nach Salzburg geholt worden. Den Durchbruch hat Rakic, der zwischenzeitlich an den italienischen Erstligisten Udinese Calcio ausgeliehen worden war, bei Red Bull jedoch nicht geschafft. Unter Trainer Huub Stevens kam der 1,88-Meter-Mann zuletzt nicht zum Einsatz und spielte in der zweiten Mannschaft der Salzburger.

Bei 1860 soll er offenbar Nachwuchsstürmer Manuel Schäffler Druck machen. Der 20-Jährige will sich nämlich nicht, wie zuletzt angedeutet, an Drittligist FC Ingolstadt ausleihen lassen. Trainer Lienen: "Manu will bei 1860 bleiben, er will sich hier durchsetzen." Jetzt hat er einen Rivalen mehr.

Oliver Griss

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