Die Löwen haben auf den Absturz der letzten Wochen reagiert und den Trainer reagiert. Ein Ex-Profi der Sechzger jedoch lässt kein gutes Haar an 1860

Anzeige

München – Trainer Reiner Maurer ist bei den Sechzgern Geschichte, nun darf sich Alexander Schmidt als Nachfolger probieren. Dass es der 44-Jährige bei den Löwen nicht einfach haben wird, befürchtet Ex-Profi Olaf Bodden.

Bei „Sport1“ sagte der einstige Stürmer: „Es muss endlich ein Trainer mit einer Handschrift her, so dass das Spiel nicht immer nur auf den Zufall aufgebaut ist, sondern, dass man eine Linie und eine Entwicklung der Mannschaft sieht. Seit dem Abstieg 2004 ist keine Entwicklung zu sehen. Es ist alles nur Stückwerk, nichts geht aufwärts. Wir sind eine graue Maus in der Zweite Liga.“

Über die letzten Tage von Maurer bei 1860 sagte Bodden: „Wer das nicht hat kommen sehen, der hat wenig Ahnung vom Fußball. Es hat sich schon in den letzten Wochen abgezeichnet und der glückliche Frankfurt-Sieg hat ihnen noch mal ein bisschen Luft zum Atmen gegeben und nach dem desaströsen Köln-Spiel war klar, dass das Thema beendet ist."

Bodden weiter: "Ich weiß nicht, ob Reiner einen guten Draht zu seiner Mannschaft hatte. Zuletzt hat es so ausgesehen, als dass die Mannschaft gegen den Trainer gespielt hat und nicht für ihn. Wenn die Truppe für den Trainer gewesen wäre, hat sie nicht alles dafür getan, um ihn zu halten.“

Bleiben Sie auch mit den mobilen Angeboten der Abendzeitung immer auf dem Laufenden: über die iPhone-App (zum Download im App-Store), die Android-App (zum Download im Play-Store) und die mobile Website m.abendzeitung-muenchen.de