TSV 1860 Auf Straftraining folgt Fußballtennis
Markus Merz, 18.02.2013 12:39 Uhr
Foto: Markus Merz
Am Sonntag mussten die Löwen-Spieler noch 135 Minuten Extraschichten schieben. Am Montag folgte dann eine lockere Einheit. Mit Siegern und Verlierern.
München Das Team um Sebastian Maier hatte einfach kein Glück. Bei der 90-minütigen Trainingseinheit am Montagvormittag, bei der Löwen-Trainer nach dem 135-minütigen Straftraining am Sonntag lediglich ein Fußballtennis-Turnier anordnete, ging das Maier-Team als Verlierer vom Feld. Zu den Gewinnern zählte die Mannschaft um Gabor Kiraly, Stefann Wannenwetsch und Ola Kamara. Auch das Team mit Rob Friend, Daniel Halfar und Grzegorz Wojtkowiak konnte die Überzahl der Spiele gewinnen.
Am Ende mussten die Verlierer nicht nur Extrarunden drehen, sondern den Siegern auch noch etwas spendieren.


Sachlich bleiben...
Trainer Schmidt hat das ihm Mögliche getan. Die Mannschaft ist konditionell wieder fit und kämpft aufopferungsvoll. In der Elf stehen aber zu viele Rumpelfußballer, deren größter Feind der Ball ist. Der unbedingte Sieges- will ist nicht da, keiner traut sich was. Unsicherheit weit und breit. Der Mannschaft fehlt ein Kopf, ein Lenker, ein Antreiber, der auch selbst etwas zustande bringt. Jeder andere Trainer hätte mit diesen 'Nerverln' genau so Probleme. Hoffen, dass Ismaik das erkennt und Abhilfe schafft.
Bringt nichts
Schmidt erreicht die Mannschaft nicht mehr. Einigen unserer besten Spieler hat er durch seine öffentliche Kritik doch direkt vor den Kopf gestossen. Diese Spieler sind nicht mehr motiviert, mit Schmidt auch nur irgendetwas zu reißen. Er hat nicht die geringste Ahnung was man wann der Presse sagen darf - bei Interviews macht er eine mehr als mickrige Figur. Als Trainer ist doch das Wichtigste die Mannschaft, das Vertrauen der Spieler und der gemeinschaftlich erarbeitete Erfolg. Was bitte bringt öffentliche Kritik welche als Provokation und persönliche Beleidigung wahrgenommen wird? Schmidt MUSS so schnell wie möglich beurlaubt werden, und Hinterberger gleich hinterher. Meine Hoffnung ist, dass Ismaik und Iraki im Hintergrund bereits Vorbereitungen bzgl. neuer Personalien getroffen haben, und mit konkreten Vorschlägen für Neubesetzungen kommen, die sich zeitnah umsetzen lassen. Was uns zum Gespött macht ist nicht die 'Posse der Bosse', es sind Schmidt und Hinterberger, die im operativen Geschäft nur Unsinn produzieren, der zu unglaublich schlechten sportlichen Ergebnissen führte. Der eine hat zu 99% falsch eingekauft und viel zu hochdotierte und langfristige Verträge gemacht, der andere denkt er wäre ein Überflieger. Schmidt macht Fehler über Fehler - er ist die verkörperte Darstellung der Unfähigkeit, der Lähmung, des Starrsinns und der Kurzsichtigkeit die bei 1860 dank eines greisen Präsidenten vorherrschen.
auf das wesentliche konzentrieren
es wäre an der Zeit für einen Neuanfang, bei dem vor allem auf das wesentliche, nämlich Fußball spielen, geachtet wird. Nach all dem was ein Löwen Fan in den letzten Jahren mitmachen mußte, wäre es wirklich wünschenswert, wenn das ewige Theater nun endlich zum Ende dieser Saison für immer beendet wird und ein Strich unter die wenig glorreiche Zeit in der zweiten Liga gemacht wird. Der Blick sollte nach vorne gerichtet sein und das Ziel kann nur sportlicher Erfolg sein, dafür müssen alle an einem Strang ziehen und die Grundlagen dafür schaffen. Getreu dem Motto neue Besen kehren gut, sollten alle Verantwortlichen an ihren Leistungen gemessen werden und entsprechend gehandelt werden, dies gilt sowohl für das Präsidium, als auch für den Trainer sowie für die Spieler, damit es endlich wieder bergauf geht in Giesing !