TSV 1860 1860: Die Posse um die Bosse
Filippo Cataldo, 17.02.2013 16:23 Uhr
Otto Steiner und Dieter SchneiderFoto: az
Die entscheidende Frage bei 1860: Bleibt Schneider Präsident? Er hat es nicht in der Hand
MÜNCHEN Der Weltfrauentag wird zum Tag der Wahrheit für die Männer, die den TSV 1860 führen. Spätestens am 8. März will der Löwen-Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Otto Steiner mitteilen, wen die Vereinsmitglieder im Mai zum Präsidenten küren sollen.
Dieter Schneider, der amtierende Präsident, würde gerne noch eine weitere Amtszeit dranhängen. Das hat er immer wieder betont. Selbst in der Hand hat er es aber nicht. Er ist angewiesen auf den guten Willen des Aufsichtsrates – aus dem es Steiner ins Präsidenten-Amt treibt. Gemeinsam mit vier Mitstreitern – namentlich die aktuellen Aufsichtsräte Klaus Leipold, Robert von Bennigsen, Christian Waggershauser und ein noch nicht benannter Ex-Profi – könnte der TV-Produzent sich dem Vernehmen nach selbst nominieren und wählen lassen. Steiners augenscheinlich größtes Pfund: Sein gutes Verhältnis zu Investor Hasan Ismaik.
Der Jordanier scheint auch dafür verantwortlich, dass Schneider, sollte er doch nominiert werden, wohl nicht mehr auf die Hilfe des jetzigen Schatzmeisters Wolfgang Hauner zählen kann. Der Pressesprecher der Bundespolizei soll den Gremien mitgeteilt haben, dass er für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung steht. Nachdem Ismaik ihn bei seinem Besuch im Januar als „Police-Officer” bezeichnete, mit dem er nicht zusammenarbeiten könne, soll Hauner befürchtet haben, dass das Amt beim Chaos-Klub ihn seinen guten Ruf kosten könnte.


Nur ein Weg...
Ein TSV 1860, an dem man wieder Freude haben kann, wird nur mit Hilfe des Investors erstehen. Wir sehen uns fast zehn Jahre an, was Unfähige angestellt haben und anstellen. Lauter Blender und Selbstdarsteller. Ismaik erwartet Früchte und hat keine Lust, weiter Geld zum Verbrennen (Einkäufe etc.) nach München zu schicken. Laßt ihn mal Verantwortung übernehmen, soweit rechtlich möglich. Ein, zwei gute Leute, eine kompetente Person, die Fußballsachverstand hat, das würde reichen...
Hoffentlich
sehnen sich nicht alle die jetzt den Schneider verwünschen nach einer gewissen Zeit ihn wieder zurück, wenn sie mal gesehen haben was der Steiner für eine Fehlbesetzung ist. Merke: es kommt meist nichts Besseres nach! Bestes aktuelles Beispiel: Trainer Alex Schmidt.
@lieber 59er rosa Hottentotte
nimms leicht, nimm Scharlachberg ..... oder wenn´s zu teuer ist, dann bleib beim Öttinger, das hält auch schön blau