Alexander Schmidt war auch am Sonntag noch sauer darüber, wie sich seine Spieler in der ersten Halbzeit gegen den VfL Bochum präsentiert hatten. Die Strafe folgte am Sonntag.

München Nach einer 90-minütigen Trainingseinheit war am Sonntag noch nicht Schluss. Löwen-Trainer Alexander Schmidt schickte seine Spieler kurz in die Kabine, die wechselten dort ihr Schuhwerk und dann machte sich der TSV 1860 auf zu einer 45-minütigen Laufeinheit in den Isarauen.

Sichtlich angefressen ob des schwachen Auftritts in den ersten 45 Minuten gegen den VfL Bochum am Freitag (0:1) wollte Schmidt damit eine "Maßnahme" durchsetzen: "Die Spieler hatten die Wahl zwischen einem trainingsfreien Sonntag oder eben dieser Maßnahme. So wie in den ersten 45 Minuten können wir uns nicht präsentieren. Ich fordere von der Mannschaft eine andere Mentalität."

Inwieweit das Straftraining am Sonntag seinen Zweck erfüllte, bleibt abzuwarten.

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