Bis zum Start der neuen Bundesligasaison dauert es für den FC Bayern noch etwas mehr als sieben Wochen. Bereits jetzt hat der deutsche Rekordmeister seine Kaderplanung weit vorangetrieben. Wir liefern Ihnen einen Überblick wer kommt und wer geht.

München - Beim FC Bayern denken die Verantwortlichen nicht an den kurzfristigen Erfolg, sondern verfolgen einen langfristigen Plan - der Titel: Projekt 2021. Dieser sieht vor, dass die besten Spieler auch in Zukunft im Trikot des deutschen Rekordmeisters auflaufen.

Entsprechend wurden in diesem Zusammenhang die Verträge mit Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Thomas Müller, Javi Martínez und David Alaba bis ins Jahr 2021 verlängert. Andere Leistungsträger des Rekordmeisters wie Costa, Shooting-Star Kimmich (beide 2020), Vidal oder Lewandowski (beide 2019) wurden bereits bei ihren Transfers langfristig gebunden.

Neue Spieler nur mit dem Prädikat "Weltklasse"

Doch damit nicht genug: Zusätzlich soll die Qualität im Kader durch Neuzugänge erhöht werden. Passenderweise wurden bereits zum Ende der vergangenen Saison die ersten neuen Spieler verpflichtet - wohlgemerkt Spieler mit dem Prädikat Weltklasse oder zukünftige Weltklasse.

So wurde Mats Hummels als Verstärkung für die Abwehr verpflichtet. Die Rückholaktion des Nationalspielers, der seine Jugend beim Rekordmeister verbrachte, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte, ließen sich die Bayern satte 35 Millionen Euro kosten. Der Transfer bedeutet jedoch auch, dass der FC Bayern in der kommenden Saison fast die komplette EM-Defensive der deutschen Nationalmannschaft stellt. Neben Neuer, Kimmich, Hummels und Boateng komplettiert der österreichische Nationalspieler David Alaba die Defensive der Extraklasse.

FCB-Neuzugang Sanches: Deshalb darf sich der FC Bayern auf ihn freuen

Aber auch für die Offensive konnte man einen prestigeträchtigen Transfer bereits vor der Europameisterschaft perfekt machen. Renato Sanches, der aktuell in Frankreich für Furore sorgt, wurde für 35 Millionen Euro von Sporting Lissabon verpflichtet - inklusive Bonuszahlungen sind sogar bis zu 80 Millionen Euro möglich.

Kurzzeitig waren auch Toni Kroos und das brasilianische Talent Gabriel Jesus beim Rekordmeister im Gespräch. Während der Brasilianer im Gespräch mit der "AS" erklärte, vorerst weiterhin für Heimat-Team spielen zu wollen, distanzierte sich der DFB-Star deutlich von einer möglichen FCB-Rückkehr. "Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit ausgeschlossen, dass ich noch mal in Deutschland vereinsmäßig Fußball spielen würde. Diese Aussage hat weiterhin Bestand", erklärte Kroos vor dem Spiel der DFB-Elf gegen Frankreich im EM-Halbfinale. Ein klares Nein an den Rekordmeister.

Nein zum FC Bayern: Nie mehr Bundesliga für Weltmeister Kroos

Zwei Spieler bereits weg, drei Spieler auf der Kippe

Bisher haben lediglich zwei Spieler den Rekordmeister verlassen. Während Sebastian Rode für 14 Millionen Euro an den Liga-Rivalen Borussia Dortmund abgegeben wurde, verlässt Serdar Tasci den Rekordmeister nach einem halbjährigen Ausleih-Missverständnis wieder in Richtung Moskau.

Derweil ist Pierre-Emile Höjbjerg zurück in München und steht nach seiner Ausleihe an den FC Schalke 04 wieder im Kader des deutschen Rekordmeisters. Wie lange dieser Zustand jedoch anhält, ist fraglich. Der dänische Kicker hatte bereits seinen Wunsch geäußert den Verein verlassen zu können, um mehr Spielzeit zu erhalten. Wo die Reise des 20-Jährigen hingeht ist offen.

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Ähnlich ist die Situation bei Medhi Benatia. Der marokkanische Nationalspieler ist mit seiner Rolle beim FC Bayern als Ergänzungsspieler unzufrieden. Anders als bei Höjbjerg, steht bei Benatia mit Juventus Turin ein potentieller Abnehmer bereit. Demnach würde der Marokkaner zunächst für ein Jahr an Juve ausgeliehen. Sollte er sich dort bewähren, könnte die "Alte Dame" den Abwehrspieler anschließend für 18 Millionen Euro endgültig ablösen.

Das größte Fragezeichen dürfte derweil hinter Mario Götze stehen. Der WM-Held will spielen, beim FC Bayern scheint dies in der kommenden Saison trotz Trainerwechsel eher unwahrscheinlich. Zwar erklärte der 24-Jährige, dass er zum Trainingsauftakt in München sein will, ob die Verantwortlichen des Rekordmeisters diesen Wunsch unterstützen, darf jedoch bezweifelt werden. Mehrere Vereine sollen Interesse an den Diensten des Mittelfeldspielers haben, darunter auch sein Ex-Klub aus Dortmund - Ende offen.

Jetzt steht's wohl fest: Medhi Benatia wechselt zu Juventus Turin

Übersicht der bisherigen Zugänge beim FC Bayern

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Wer könnte den FC Bayern noch verlassen

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