Titel geht nach Houston Baseball: Astros gewinnen erstmals die World Series

Der Moment des Sieges: die Houston Astros feiern ihren Meistertitel. Foto: dpa

Titelpremiere für die Houston Astros: erstmals in seiner Geschichte hat das Team die nordamerikanische Baseball-Meisterschaft gewonnen.

Los Angeles - Die Houston Astros haben erstmals in ihrer 55-jährigen Geschichte die Baseball-World-Series gewonnen. Die Texaner gewannen das entscheidende siebte Spiel bei den Los Angeles Dodgers klar mit 5:1 und setzten sich in der Serie "best of seven" mit 4:3 durch.

Matchwinner war einmal mehr George Springer, der seinen fünften Homerun in der World Series schlug und zum wichtigsten Spieler (MVP) gekürt wurde. Fünf Homeruns in der Finalserie der Major League Baseball (MLB) waren zuvor nur Reggie Jackson (1977/New York Yankees) und Chase Utley (2009/Philadelphia Phillies) gelungen. Bei den Dodgers enttäuschte vor allem der startende Pitcher Yu Darvish, der fünf frühe Runs hergab und im zweiten Inning ausgewechselt wurde.

Houston widmete seinen Sieg den Opfern von Hurricane Harvey, der im August vor allem in Texas viele Opfer gefordert hatte. Auf den Astros-Shirts war der Schriftzug "Houston strong" zu lesen. "Dieses Abzeichen bedeutet uns sehr viel. Ich freue mich unglaublich für unsere Fans, die so viel durchgemacht haben", sagte Springer.

Die 1962 gegründeten Astros hatten im Play-off-Halbfinale Rekordmeister New York Yankees ausgeschaltet und spielten erstmals seit zwölf Jahren wieder in der World Series um den Titel. Für die Dodgers, die sich im Halbfinale mit 4:1 gegen Meister Chicago Cubs durchsetzten, war es die erste Finalteilnahme seit 1988. Damals holte sich das Team seinen sechsten Titel.

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