Tierpark Hellabrunn Neue Polarwelt: Wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen

Bürgermeisterin Christine Strobl (li.) und Zoodirektor Rasem Baban eröffneten die umgebaute Polarwelt. Foto: Jörg Koch

In Hellabrunn hat die neue Polarwelt eröffnet. Neben Eisbären und Pinguinen leben dort ab sofort auch Polarfuchs, Schneeeule und Schneehase.

Thalkirchen - Quintana bekommt neue Nachbarn - und kann sich nun mit Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen: In der umgebauten Hellabrunner Polarwelt wohnen seit neuestem auch Polarfüchse, eine Schneeeule und Schneehasen.

Die Polarwelt wurde zwei Jahre lang umgebaut, seit Freitag können Besucher die neue Anlange der Mähnenrobben bestaunen - inklusive der neuen Tiere. Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsrätin des Zoos, erklärte zur Eröffnung: Es ist schön, dass wir mit der heutigen Eröffnung den ersten komplett fertigen Parkteil des Geozoos der Biodiversität feiern können, denn dies ist nach dem Elefantenhaus der zweite wichtige Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Hellabrunner Masterplans. In der Polarwelt sind nun alle Tiere der Polarregionen an einem Ort untergebracht."

Besucher können Tiere besser beobachten

Die Besucher kommen den Tieren in der neuen Polarwelt besonders nahe: Während sie bei Polarfuchs und Schneehase lediglich ein Holzsteg von den Tieren trennt, kann man die Schneeeule direkt in ihrer Voliere erleben. Die Schneeeulen-Anlage ist ohne Glasscheiben gestaltet und an der äußeren Seite nur durch Seilharfen eingefasst.

Neben den neuen Gehegen ist die Anlage vor allem auch hinter den Kulissen auf den neuesten technischen Stand gebracht worden. Eine neue, unterirdische Filteranlage sorgt für glasklares Wasser, sodass die Besucher die Robben auch beim Schwimmen gut beobachten können. "Durch den Einbau einer Filteranlage entfällt eine regelmäßige, komplette Beckenreinigung, was für die Tiere wesentlich angenehmer und stressfreier ist. Durch sie haben wir den Einsatz von Chemikalien ganz erheblich gedrosselt und können mit der wichtigen Ressource Wasser sehr viel sparsamer umgehen", erklärt Tierpark-Direktor Rasem Baban.

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