Ein Ausflugsdampfer in Flammen, panische Passagiere im eiskalten Wasser: Bei der größten Notfall-Übung seit Jahren proben 300Freiwillige von Rettungsdiensten und Polizei den Ernstfall.

TEGERNSEE Feuer an Bord eines Ausflugdampfers auf dem Tegernsee. 100 Passagiere in Lebensgefahr. Einige springen ins eiskalte Wasser. Kein Ernstfall, nur eine Übung, doch sie verlangt den Rettungskräften am Samstag alles ab. Die „Tegernsee“ treibt nach einem Brand im Maschinenraum manövrierunfähig auf dem Wasser.

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An Bord: 100 Passagiere auf Betriebsausflug. Panik bricht aus. Die ersten springen ins eiskalte Wasser. Bei nur neun Grad hätten sie kaum Chancen zu überleben. An Bord der „Tegernsee“ warten Dutzende Verletzte mit Verbrennungen und Knochenbrüchen auf Hilfe. Innerhalb von wenigen Minuten läuft eine Rettungsaktion an. Über 200 Helfer von BRK, Wasserwacht, DLRG, Polizei und THW rücken aus. Die größte und aufwendigste Notfallübung seit Jahren läuft.

Die Verletzten sind geschminkt wie in einem Actionfilm. Sie brüllen um Hilfe. Die Helfer sind bis an ihre Grenzen gefordert. Sie müssen Rettungsboote für die Evakuierung organisieren, Feuer an Bord bekämpfen und eine Verbandsplatz herrichten – alles wie im Ernstfall.

 

 

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