Tarifverhandlungen abgebrochen BOB und Meridian: Eisenbahner drohen mit Streik

Bereits vergangenes Jahr kam es im Januar zu einer Arbeitsniederlegung. (Symbolbild) Foto: dpa

Die Tarifverhandlungen für die Eisenbahner der Gesellschaften BOB und Meridian sind nach der zweiten Runde abgebrochen worden. Jetzt droht Streik.

Holzkirchen - Eine schlechte Nachricht für Münchens Pendler: Bei BOB und Meridian drohen Streiks. Am Dienstag wurde das Angebot für die etwa 420 Mitarbeiter konkretisiert - gereicht für eine Einigung habe es nicht, sagte der Meridian-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch am Mittwoch. Anfang Dezember wolle man sich erneut zusammensetzen. Der Leiter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Isidoro Peronace, betonte, dass die Verhandlungen von seiner Seite "bewusst abgebrochen und nicht unterbrochen" worden sind.

Streikmaßnahmen seien geplant, so Peronace. Bereits vergangenes Jahr kam es im Januar zu einer Arbeitsniederlegung. Diese habe etwa drei Stunden gedauert, eine große Geschichte sei das jedoch nicht gewesen, sagte Geschäftsführer Rosenbusch. "Das Letzte, was wir wollen, ist, die Kunden von der BOB oder Meridian zu belasten. Wir wollen aber eine faire und vernünftige Verhandlung", so der EVG-Geschäftsstellenleiter.

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