In Folge des Streiks in Düsseldorf und Hamburg sind am Flughafen München 31 Flüge ausgefallen.

München - Wegen des Streiks des Sicherheitspersonals auf den Flughäfen Düsseldorf und Hamburg sind in München 31 Verbindungen ausgefallen. Flughafen-Sprecher Edgar Engert sagte am Donnerstag, von 82 Flügen von Lufthansa und Air Berlin seien 14 annulliert worden, und 17 Passagiermaschinen seien leer geflogen, damit der Umlaufplan nicht aus den Fugen geriet.

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Am Flughafen München werde das Sicherheitspersonal nicht streiken, weil es andere Tarifverträge habe.

Am Freitag wollen die Sicherheitsmitarbeiter in Köln und Hamburg streiken – in München stehen 70 Flüge auf dem Plan, die von diesen Airports kommen oder dorthin fliegen. Der Sprecher empfahl den Passagieren, sich vor der Anreise zum Flughafen auf den Internetseiten der Airlines über den Status ihres Flugs zu informieren. Gegebenenfalls könnten sie kostenfrei umbuchen oder auf die Bahn ausweichen.

In Hamburg und Düsseldorf wurden am Donnerstag wegen des Streiks mehrere Hundert Flüge annulliert. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Bundesverband für Sicherheitswirtschaft, die bislang zu keiner Einigung führten. Ver.di hatte das Sicherheitspersonal an den beiden Flughäfen aufgerufen, am Donnerstag von 4.00 Uhr bis Mitternacht die Arbeit niederzulegen. Die Streiks sollen am Freitag fortgesetzt werden.