Das Drama mit Helena Fürst geht in die achte Runde. Die TV-Anwältin muss schon wieder zur Dschungelprüfung antreten - dieses Mal aber in Begleitung von Ricky Harris. Doch der ehemalige Talkmaster ist Helena alles andere als eine Hilfe...

Coolangatta - Helena will ganz nach oben. Die TV-Anwältin muss in der achten Show zu ihrer achten Dschungelprüfung antreten. Damit liegt Helena gleichauf mit der bisherigen Dschungelprüfungs-Rekordhalterin Larissa Marolt (2014, acht aufeinanderfolgende Prüfungen) und hat die Chance, die Prüfungs-Queen-Larissa ab morgen vom Thron zu stürzen. Allerdings müssten dazu die Stars Helena nominieren, denn am neunten Tag entscheiden die Zuschauer erstmals, wer im Camp bleiben soll und wer das Camp verlassen muss.

Helena wurde von den Zuschauern für die Prüfung „Der Dschungelspielplatz“ gewählt und darf sich einen Gehilfen als Begleitung aussuchen. Ihre Wahl fällt auf Ricky. Und es geht hoch hinaus: Als gewählter Star muss sich die TV-Anwältin bei dieser Prüfung „blind“ über einen Höhenparcours bewegen. Dabei hat sie die Aufgabe, hängende Sterne über einem Tal einzusammeln. Ricky läuft parallel über eine schmale Planke und leitet die „blinde“ Helena mit lauten Anweisungen durch den Kurs voller Hindernisse. Die Sterne müssen dann von Helena zu Ricky zu hinüber geworfen werden. Assistent-Ricky muss diese dann sichern. Maximal kann die Dschungel-Seilschaft elf Sterne erspielen. Dazu haben sie elf Minuten Zeit. Beide Stars sind für die Prüfung mit Seilen gesichert. Helena trägt eine blickdichte Brille und Ricky bekommt einen Gürtel mit Karabinerhaken, an denen er die gefangenen Sterne aufhängen muss.

 

Ricky Harris leidet unter Höhenangst

 

Helena und Ricky werden freundlich von den Moderatoren begrüßt. Sonja Zietlow: „Herzlich willkommen, ihr beiden, zu eurer gemeinsamen Dschungelprüfung. Ich hoffe, keiner von euch beiden hat Höhenangst.“ Helena: „Doch.“ Sonja Zietlow: „Du?“ Helena: „Nee.“ Sonja Zietlow: „Du, Ricky?“: „Ja, auf jeden Fall.“ Sonja Zietlow: „Eure Dschungelprüfung heißt 'Dschungelspielplatz'.“ Ricky: „Aber nicht mit Höhen, bitte nicht! Nein…“ Helena weist auf das Tal und den Hochseilgarten: „Guck mal, da.“ Ricky: „Nein.“ Daniel Hartwich: „Bei uns erwarten euch Action und Abendteuer...Einer von euch bekommt die Augen verbunden und muss durch diesen Parcours da oben. Der andere gibt bitte sauschlaue Tipps, im besten Fall.“ Sonja Zietlow: „Elf Sterne könnt ihr einsammeln, dafür habt ihr elf Minuten Zeit.“ Helena ungläubig „Augen verbunden?“ Sonja Zietlow: „Du bekommst die Augen verbunden, Helena.“ Die TV-Anwältin entsetzt: „Was? (…) Ich?“ Daniel Hartwich: „Ja, weil die Zuschauer dich gewählt haben.“ Sonja Zietlow: „Der Ricky wird dich da durchlotsen und dir ganz genau sagen, was du zu tun hast, damit du die Sterne findest. Wenn du die Sterne gefunden hast, wirfst du sie ihm auf der anderen Seite zu.“ Ricky: „Ach so, ich bin nicht hier unten.“ Sonja Zietlow: „Nein, du bist da oben.“ Ricky: „Ich muss auch da hoch?“ Sonja Zietlow: „Natürlich.“ Ricky: „Ihr seid wahnsinnig!“ Sonja Zietlow: „Du (Helena) stehst da oben und du (Ricky) musst die Sterne fangen und sie an deinen Gürtel befestigen. Sie dürfen nicht runterfallen.“ Dann kommt Höhenforscher Dr. Bob und erklärt die Prüfung.

Sonja Zietlow: „Möchtet ihr zu dieser Dschungelprüfung antreten?“ Helena: „Ich weiß nicht, wie sicher ich da blind bin?“ Sonja Zietlow: „Ihr seid natürlich gesichert.“ Ricky: „Es geht gar nicht, ich weiß es nicht.“ Sonja Zietlow: „Aber jetzt sind mal keine Tiere dabei.“ Helena: „Keine Tiere?“ Sonja Zietlow: „Ja, aber nicht von oben.“ Helena: „Nicht von oben?“ Sonja Zietlow: „Nein, versprochen.“ Ricky: „Habt ihr das schon probiert?“ Daniel Hartwich: „Nein, wir sind ja gar keine Kandidaten.“ Ricky: „Es ist nicht mein Ding.“ Sonja Zietlow: „Du bist gesichert, was soll passieren?“ Helena: „Ich bin gesichert, okay!“ Sonja Zietlow: „Also Ricky, du hast dich schon einmal getraut, du bist gesichert…und danach ist man so stolz.“ Helena: „Im Heli bist du auch rein. Komm, komm! Ich bin hier blind.“ Ricky: „Ja, in den Helikopter bin ich auch eingestiegen: ich mache es!“ Sonja Zietlow: „Gut, super.“

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Er schreit, sie zittert

 

Dann werden sie nach oben auf die Startplattform gebracht und werden je mit einem Klettergeschirr einzeln gesichert. Helena: „Ich muss auch noch blind suchen.“ Ricky: „Es wird immer höher. Oh, mein Gott. Ich habe so viel Angst.“ Helena: „Komm, wir gucken mal. Du hast doch Seile, Ricky.“ Langsam nähern sie sich dem Einstieg und Ricky dreht ab. „Nee!“ Ricky spürt seine Höhenangst und tritt vom Abgrund zurück: „Nee, es geht nicht.“ Helena: „Wenn du sagst Nein, dann ist es okay und wir essen Reis und Bohnen.“ Plötzlich fängt Ricky an zu weinen: „Ich kann es nicht!“ Helena: „Wenn du es nicht kannst, dann müssen wir es nicht machen.“ Ricky: „Es ist zu hoch.“ Helena: „Wenn du so Panik hast und ich muss mit verschlossen Augen deinen Anweisungen folgen, dann bekomme ich Panik. Ich muss mich auf dich erlassen.“ Langsam beruhigt sich Ricky, denkt an Brücken, über die er läuft und legt sein Sicherheitsgeschirr an. Dies gibt ihm Selbstvertrauen und er tritt an. „Ich weiß, wenn ich das geschafft habe, dann ist es ein tolles Gefühl. Wie beim Helikopter.“ Und Ricky singt und spielt Luftgitarre auf der Plattform.“ Er lässt alles raus und das hilft. Ricky: „Ich mache es! Ich will diese Gefühl vom Hubschrauber wieder haben.“

Ricky: „Du musst genau tun, was ich sage. Wir schaffen das irgendwie. Es ist nur ein Weg.“ Helena: „Okay, Ricky! Wir machen das!“ Ricky: „Ich freue mich, wenn wir den ersten Stern haben.“ Helena: „Wenn wir einen Stern haben, dann bin ich schon stolz.“ Sonja Zietlow zu Ricky: „Ich bin stolz auf dich.“ Ricky: „Wir schaffen das!“ Und los geht es.

Ricky gibt Anweisungen: „Helena, einfach ein Fuß nach vorne. Einfach nach vorne. Komm, komm, komm.“ Helena bewegt sich kaum auf der Planke und Ricky schreit: „Nach vorne!“ Helena geht kaum: „Ich will das gar nicht.“ Ricky: „Großer Schritt, hoch mit dem Fuß!“ Helena: „Schrei mich nicht so an, sonst gehe ich gleich von hier...“ Ricky schreit: „Diskutiere nicht mit mir: Tu es einfach.“ Helena: „Ich bin blind.“ Ricky: „Ich mache auch meine Augen zu und laufe...“ Helena genervt. Sie sich immer noch nur ein paar Schritte auf der Planke zurückgelegt: „Ist mir doch egal. Kann ganz Deutschland lachen. Es ist mein Leben.“ Ricky: „Arme nach vorne, weiter nach vorne. Mach einen Schritt. Noch einen Schritt, da kann dir nicht passieren.“ Helena steht jedoch nur auf der Planke: „Ich zittere. Schrei nicht rum, ich zittere.“ Helena: Und weiter: „Ich habe Angst, runter zu fallen.“ Ricky: „Du bist nur einen Meter gelaufen.“ Helena: „Ich kann es nicht! Ich habe es versucht, ich zittere.“ Ricky: „Können wir tauschen?“ Lauf bitte.“ Helena: „Ich will das nicht…“ Daniel Hartwich: „Du kannst die Prüfung jederzeit beenden…“ Sonja Zietlow: „Oder du machst weiter und wenn du fällst, dann bist du gesichert.“ Daniel Hartwich: „Du hast beide Optionen. Deine Entscheidung.“ Helena: „Es geht nicht: 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' Und sie bricht die Prüfung ab. Nullrunde mit Null Sternen.

Ricky: „Ich komme nicht runter. Ich will meine Ängste überwinden und über die Planken laufen. Ich mache es für das Team obwohl ich keine Sterne bekomme. Und Ricky läuft über den Höhenparcours und wieder zurück: Ich schaffe es, ich bin so stolz, ich habe es geschafft.“

 

Helena platzt der Kragen

 

Nach der Dschungelprüfung stehen beide bei den Moderatoren. Ricky: „Ich zittere immer noch, aber ich habe es geschafft.“ Sonja Zietlow: „Helena?“ Die TV-Anwältin: „Ging nicht. Ich war auf der Planke, aber ich habe zu stark gezittert…. Das hat nichts mit Vertrauen zu tun. Ich habe dem Team vertraut, dass alles gesichert ist, aber dieses blind sein ging nicht.“ Ricky ist von Helena enttäuscht: „Ich finde es schade, dass du es einfach nicht probiert hast.“ Helena verteidigt sich: „Ich war ein Stück auf der Planke, mehr ging nicht.“ Ricky: „Aber ein Fuß bewegen, einen Zehen? Du hast nicht einmal den Zeh bewegt.“ Helena: „Ricky, ich war auf der Planke… Ich weiß, ja: ich bin zurückgelaufen! Na, und? Für mich hat das schon gereicht. Ich schäme mich nicht.“ Ricky bohrt nach: „Du sollst dich nicht schämen, ich finde es nur schade.“ Helena reagiert trotzig: „Ich schäme mich nicht. Und du bist nicht ich.“ Ricky: „Du hast auch nicht auf mich gehört.“ Helena: „Du hast ja andauernd geschrien.“ Sonja Zietlow: „Hat er dich zu sehr angeschrien?“ Helena: „Ja, er hat laut geschrien, aber wie laut. Motivierend war das nicht.“ Ricky: „Ich habe auch leise geredet.“ Helena: „Die meiste Zeit hast du geschrien.“ Ricky: „Du hast nicht reagiert.“ Daniel Hartwich: „Ihr habt noch so viel Zeit, es miteinander zu klären.“ Ricky lässt sich aber nicht beruhigen: „Du hast mit Schreien nicht reagiert, mit Bitten und mit Beten. Ich habe alles versucht.“ Dann platzt Helena der Kragen und sie schreit Ricky an: „Du hast die meiste Zeit geschrien! Soll ich auch mal so schreien?“ Und sie brüllen sich laut an. Daniel Hartwich: „Ich zähle nochmal zusammen, es waren genau null Sterne.“ Sonja Zietlow: „Aber ein riesen Erlebnis für den Ricky. Mit mega Selbstbewusstsein geht er jetzt nach Hause.“ Ricky überglücklich über seine Leistung: „Danke euch.“

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David fliegt, Rolf im Krankenhaus!

 

Das Publikum hat Rickys Performance wahrscheinlich etwas kritischer gesehen, als er selbst - aber unterm Strich reichte der Auftritt am Abgrund wohl doch. Beim ersten Telefon-Voting, das über den Verbleib der Kandidaten im Camp entscheidet, landet der ehemalige Talkmaster nicht mal in der „Vielleicht“-Vorausscheidung.

Gegen Mitternacht deutscher Zeit steht fest, wer das Camp als erster unfreiwillig verlassen muss: Dschungel-Mastermind David Ortega erhielt die wenigsten Anrufe und ist damit raus!

Damit verliert das Camp an diesem Freitag schon den zweiten Bewohner, denn bereits zuvor wurde Rolf Zacher aus gesundheitlichen Gründen in den erzwungenen Dschungel-Vorruhestand versetzt. Im Krankenhaus soll jetzt sichergestellt werden, dass der 74-jährigen den Urwald-Wahnsinn ohne größere Schäden überstanden hat.

 

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