Nach der erfolgreichen Dschungelprüfung am Vortag freuen sich die Promis auf Leckerein. Letzendlich steht jedoch Känguruschwanz auf dem Speiseplan! Thorsten Legat haut rein.

Coolangatta - Steak vom Strauß oder vielleicht vom Rind - darauf hätten sich die Promis im Dschungelcamp sicherlich nach der erfolgreichen Donnerstags-Prüfung gefreut. Bekanntermaßen kommt es bei der RTL-Sendung jedoch meist etwas anders.

Zwar wurden die Promis mit reichlich Gemüse und sogar Fleisch belohnt, die letzendliche Auswahl für das Abendessen an Tag 8 im Dschungelcamp war geschmacklich jedoch kein Highlight für Helena Fürst, Thorsten Legat und Co.

 

Känguruschwanz stößt Dschungelcampern sauer auf

 

Acht Sterne haben Helena und David bei der gestrigen Prüfung erkämpft. Und so gibt es am Abend u.a. Karotten, Mini-Gurken, Sesamblätter, Sonnenblumensprossen, Okraschoten, Zitronengras und zwei Stücke Känguruschwanz. Als am Abend das heißersehnte Essen kommt, ist das Gemotze bei allen groß. Jenny: „Das ist bisschen gemein. Ein paar Vollkornnudeln dazu wäre schon schön gewesen.“

Thorsten probiert den Schwanz: „Boah, das schmeckt wie Scheiße! Das ist wie Kaugummi.“ Sophia: „Thorsten, willst du meinen Schwanz haben!“ Natürlich sagt ein hungriger Thorsten Legat da nicht nein. Am Ende nagt der Ex-Fußballprofi gierig die gebratenen Schwanzknochen ab: „Ich könnte alles wegschlagen hier, aber ich muss essen.“

Jürgen dagegen redet sich in Rage: „Für das Essen musst du jede Dschungelprüfung verweigern, damit die nix mehr zum Zeigen haben, weil das ist asozial. Wenn sich jemand schon den Arsch aufreißt, dann sollte wenigstens was Vernünftiges dabei herumkommen. Für so einen Dreck, mache ich doch keine Dschungelprüfung. Das ist Verarschung. Da esse ich lieber Reis und Bohnen.“ Helena: „Essenstreik! Wir können ja alle ins Dschungeltelefon gehen und uns beschweren.“

 

Tag 8 im Dschungelcamp - Was sonst noch so passiert

 

Jenny Elvers tritt ins Fettnäpfchen

 

Jenny und Promi-Jane Sophia tratschen am Lagerfeuer. Jenny, nichtsahnend, dass sie damit in ein echtes Fettnäpfchen tritt: „Ich glaube, dass viele DJ’s mittlerweile allergisch auf diese ganzen Promi-DJ’s reagieren!“ Sophia: „Ich bin ja auch in der Branche. Ich bin die Einzige glaube ich, die das aber wirklich, wirklich gelernt hat. Andere gehen ins Dschungelcamp, in den Promi-Container und können auf einmal Auflegen. Aber das kommt raus. Weißt du, Übergänge kommen und dann nehmen sie die Arme hoch – das geht nicht!“ Jenny: „Das glaube ich! So viele Knöpfe und so…“. Sophia ergänzt dazu im Dschungeltelefon: „Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren in Europas größter DJ-Schule. Und man braucht so fünf Jahre, bis man wirklich gut darin ist. Das ist auch unglaublich viel Theorie, die ich mal gelernt habe. Ich kann sagen, ich kann auflegen. Das ist mehr als, ich drück mal nen‘ Knopf und dann Halligalli machen!“

 

Zu laut! Rolf Zacher flippt aus

 

Rolf sitzt genervt im Dschungeltelefon, seine Mitcamper sind ihm einfach zu laut: „Und dann plappern die und plappern die und plappern die, wie auf dem Marktplatz! Jenny, die redet ohne Luft zu holen! Die spürt das gar nicht, ob da Menschen sind, die das hören wollen.“ Später platzt ihm der Kragen und er brüllt von seiner Liege aus über das ganze Camp: „Mannmannmann, ich kann ja auch so sein den ganzen Tag, ich kann auch den ganzen Tag so reden.“ Jürgen geht dazwischen: „Du kannst doch nicht immer von den Menschen verlangen, dass alle leise sind. Du kannst nicht jedem deinen Willen aufdrängen. Jeder Mensch ist anders!“ Davon will Rolf nichts hören: „Geh‘ woanders hin und lass‘ mich in Ruhe! Du bist ein sturer Hund manchmal! Ich dachte, du wärst intelligent.“ Nur Sophia zeigt Verständnis, als Rolf ihr auch sagt, wie sehr ihm „das Gequatsche auf den Keks“ geht. Sophia: „Ja, die versuchen sich gegenseitig mit der Höhe der Stimmen zu übertreffen. Das ist mir auch zu anstrengend!“ Rolf sucht die Stille des Dschungeltelefons und gibt zu: „Ich habe wahnsinnige Sehnsucht nach meiner Frau!“ Und als er das Telefon verlässt, weint er und ruft mehrfach: „Babe! Babe!“

 

Ricky Harris und der Talkshow-Krieg bei Sat.1

 

Jürgen und Ricky halten Nachtwache. Ricky erzählt von der Zeit, als seine Talkshow startete: „Da gab es Krieg mit den Kollegen von SAT.1. Damals gab es ‚Vera am Mittag‘, ‚Jörg Pilawa‘, ‚Sonja‘ und auch ‚Ricky‘ und ich war der Neue. Der erste Riesenkrieg war mit Vera. In ihrem Studio waren 120 Plätze. Und dann haben die meins gebaut: Ein Studio, wo 320 Leute reinpassen.“ Jürgen: „Und dann war die sauer, oder was?“ Ricky: „Ja. Meine Kollegen haben mich gehasst. Tut mir leid, Sonja war auch dabei. Da gab es ein großes Tor mit Schildern, von allen Sendungen. Oben drauf, ‚Ricky‘ in Lichtern, die blinken. Das war eine Woche da. Vera hat es dann hingekriegt, dass es runter kommt. Sie hat gesagt ich moderiere keine Sendung mehr, wenn das da hängen bleibt. Dann habe ich die Kollegen zum ersten Mal kennengelernt, als SAT.1 auf die Idee gekommen ist einen Werbespot, so einen Trailer zu fahren. Da waren wir alle: Vera, Sonja, Ricky und Jörg Pilawa. Der einzige, der mich angeschaut hat, der einzige, der mich herzlich willkommen geheißen hat, war Jörg. Ich weiß noch, Sonja hat gefragt: ‚Wie alt bist du eigentlich?‘ Ich habe gesagt 45, oder so was. Sofort wieder in die Maske: ‚Ich will jünger ausschauen wie er!‘“

Lesen Sie hier Gunter Gabriel im Interview: "Noch mal Dschungelcamp? Niemals!"

 

Nathalie und David alleine bei der Nachtschatzsuche

 

Nathalie und David gehen auf Nachtschatzsuche und landen in einer dunklen Höhle. In der Höhle befindet sich eine Matratze, ein Korb mit Trauben, Brot, Käse und Wein, eine Sanduhr (die von oben mit einer Schaufel immer neu befüllt werden kann), sowie eine Botschaft mit folgender Aufgabe: Wenn ihr es schafft, dass die Sanduhr bis Sonnenaufgang ununterbrochen läuft, wartet eine Belohnung auf euch im Camp. Glücklich machen sich die beiden über die Lebensmittel im Korb her. „Käse und Brot, dass ist nach acht Tagen ein Traum“, freut sich Nathalie kauend. David heckt beim Essen schon einen Plan aus: „Weißt du was, ich werde einfach die ganze Nacht stehen! Und ein bisschen Brot schmeiß ich auf den Boden, um die Ratten, die bestimmt gleich kommen, abzulenken. Das ist meine Taktik: Ablenkung. Und wir machen einfach die Löcher zu, mit unseren Hüten.“