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"Surfen Sie den Eisbach!“ München: Eisbach-Surfer sind stinksauer!

Julia Lenders, vom 23.05.2011 15:32 Uhr
Seit dem Mai 2010 ist das Surfen am Eisbach für geübte Surfer erlaubt. Foto: Petra Offermanns

"Der Eisbach ist nur etwas für Experten" - Ein Gewinnspiel in einem Anzeigenblatt bringt die Szene zum Kochen. Der Artikel verharmlose das Wellenreiten am Eisbach, heißt es.

München - Die Münchner Surfer-Szene ist sauer. Was sie aufbringt, ist ein Artikel in einem Anzeigenblatt. Darin, so die Kritik der Wellenreiter, werden die Risiken des Eisbachs verharmlost – ihres Mekkas. Die Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM) distanziert sich auf ihrer Internetseite. Und auch bei Facebook machen Surfer ihrem Ärger Luft.

Stein des Anstoßes ist die Ausgabe des Blattes mit dem Titel: „Surfen Sie den Eisbach!“, daneben ein großes Foto von Björn Richie Lob, dem Regisseur von „Keep Surfing“. Leser können unter anderem ein Riverboard gewinnen – und eine Stunde „mit einem erfahrenen Surfer“. Das ist es, was für Wirbel bei den Wellenreitern sorgt.

Bilder: Trachtensurfen im Eisbach

„Hier wird fälschlicherweise der Eindruck erweckt, der Eisbach sei ein Spaß für Jedermann“, heißt es bei der IGSM. Durch den starken Wasserdruck von 20 Tonnen pro Sekunde und durch die Steine direkt unter der Wasseroberfläche sei er aber sehr gefährlich. „Der Eisbach ist nur etwas für Experten“, stellen die Surfer nochmal klar. Anfänger sollten erstmal drei Jahre an der Flosslände üben.

Video: Eisbach-Bezwinger unter sich

Verärgert ist auch Björn Richie Lob, dessen Foto auf dem Anzeigenblatt zu sehen ist. „Viele denken jetzt, dass ich was mit der Werbeaktion zu tun hab. Das fällt schon jetzt negativ auf mich zurück“, sagt er. Beim Blatt heißt es, Lob sei zu sehen, weil eine DVD mit dessen Film verlost würde. Lob hat bereits mit einem Anwalt gesprochen, weil er das Ganze „schon ein bisschen rufschädigend“ findet. Er weiß aber noch nicht, ob er tatsächlich juristische Schritte einleiten möchte. Erstmal will er das Gespräch suchen.

Auf die Proteste der Eisbach-Surfer hat man inzwischen reagiert: Der Gewinner der Losaktion, teilte das Anzeigenblatt mit, werde die Surfstunde natürlich an der Flosslände erhalten, wenn er Anfänger sei.

 

Kommentare (8)
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MAI
24
11:21 Uhr, geschrieben von gnutzhasi
viel show, sonst nichts !
mensch leute, es gibt doch wichtigeres als diese ewig freihabende showtruppe ! wer so blöd ist, der soll da baden gehen , besser gesagt auf die fresse fallen. nun waren die schauspieler mit ihren überflüssigen kommentaren mal wieder in der zeitung, haben aufmerksamkeit erzielt und nun ist gut.
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MAI
24
11:00 Uhr, geschrieben von Harry
unüberlegte lächerliche Kommentare
seid ihr fähig zu lesen?! anscheinend nicht, Pete Bruck ist der einzige hier der ein brauchbares Kommentar geschrieben hat. An LOL, EISBACH, SENDLINGER, DR ROBERT unglaublich aber wahr, ihr schreibt über Hawaii, Posing, Peinos, elitäres Gehabe...das ist einfach nur lächerlich und unglaublich kindisch! wenn ihr nur ansatzweise miterlebt hättet wie es um den eisbach stand, dann würdet ihr nicht so ein absolut irrelevantens und unnützes zeug schreiben!! Ob ihr es glaubt oder nicht, die Störsteine im Wasser sind real und könnten bei einem Sturz darauf sehr weh tun. Wenn ein Surfer erfahren ist, dann weiß er wie er fallen muss um den Kontakt zu vermeiden. Anfänger fallen unkontrolliert und die meisten wissen nicht einmal dass es Steine gibt. Es geht um den Schutz der Leute, nicht um irgendwelches Gepose wie ihr meint... eure Aussagen sind traurig, aber von Leuten die es nicht im geringsten verstanden haben um was es beim Surfen geht, erwarte ich auch keine anderen Kommentare!! Regt euch ab, lasst es euch gut gehen und genießt den Sommer ; )
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MAI
24
10:01 Uhr, geschrieben von Horst, Voll
Wenn
Wenn der Eisbach nur etwas für Experten ist... wie wird momentan sichergestellt dass da nur "Experten" fahren?... und wie hoch ist das Risiko? Jungs ihr gebt den Gegnern des Eisbachsurfens jede Menge Munition in die Hand... Wenn nur "Eisbach-Bezwinger unter sich" sind ... warum sollte man ihnen weiter diese gefährliche und völlig unreglementierte Sportart gestatten... Bevor ihr euch aufregt, versucht lieber einen Umbau zu erreichen, der die Gefahren des Eisbachs verringert...
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