Stimmen zum Spiel gegen Freiburg Nach 5:0-Gala: Heynckes tritt auf die Euphorie-Bremse

Zurück beim FC Bayern: Jupp Heynckes. Foto: dpa

Jupp Heynckes feiert eine triumphale Rückkehr in die Allianz Arena. Nach dem Spiel übt der Trainer aber auch Kritik an der Mannschaft. Die Stimmen zum Spiel.  

München - Ein begeistert empfangener Jupp Heynckes hat seine Hilfsaktion beim FC Bayern mit einem beachtlichen Erfolgserlebnis begonnen. Der 72-Jährige konnte sich am Samstag nach über vier Jahren im Trainer-Ruhestand bei seinem Comeback in der Bundesliga über ein deutliches 5:0 (2:0) gegen den SC Freiburg freuen.

Vor 75 000 Zuschauern trafen Eigentorschütze Julian Schuster (8. Minute), Kingsley Coman (42.), der starke Thiago (63.), Robert Lewandowski (75.) und Joshua Kimmich (90.+3) für die Münchner, die nach drei Pflichtspielen ohne Sieg wieder jubeln konnten. Allerdings versprühte der Rekordmeister, trotz der Tor-Gala, nur phasenweise Glanz. Bei einigen Abwehraktionen wackelten die Bayern sogar, wie Auch Jupp Heynckes nach dem Spiel festhielt

Die Stimmen zum Spiel: 

Jupp Heynckes: "Ich sehe das nicht so dramatisch. Es war unheimlich wichtig, einen guten Start zu haben. Dann bekommt man Rückenwind und das Selbstvertrauen wächst. Wenn ich die drei Freiburger Torchancen weglasse, dann war es okay. Darüber müssen wir sprechen, das werde ich analysieren. Es ist wichtig, dass wir zu null spielen und defensiv gut stehen. Nach vorne müssen wir unser ganzes Potenzial ausspielen. Wir haben nach wie vor eine sehr gute Mannschaft. Es liegt noch viel Arbeit vor uns und vor mir. Ich habe wahnsinnig viele Gespräche geführt. Mir war es sehr wichtig, dass die Spieler die Köpf wieder frei bekommen. Das war heute sicher auch die Konsequenz daraus, darum war die Mannschaft heute sehr spielfreudig."

Keine Lobeshymnen

Thomas Müller: "Natürlich war die Spannung groß. Vor allem im Heimspiel wollten wir gleich was zeigen. Im Fußball gibt es keine perfekten Spiele, aber ich denke, dass wir ganz gut gespielt haben. Wir dürfen uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und müssen weiter vernünftig arbeiten. Natürlich wird es in den nächsten Tagen wieder ein paar Lobpreisungen geben. Aber wir müssen nun ziemlich fokussiert und nüchtern das nächste Spiel vorbereiten. So leid es mir tut, aber die Lobeshymnen können wir nicht mitsingen."

Mats Hummels: "Der Trainer hat definitiv seinen Anteil. Im Training war viel Zug drin. Das braucht eine Mannschaft. Es hat jetzt erst einmal einen guten Effekt gehabt. Es ist noch nicht viel geschafft, aber zumindest ist ein Anfang gemacht."

Florian Niederlechner: "Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut mitgespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir chancenlos. Wenn du in der Arena etwas mitnehmen willst, dann musst du deine Chancen nutzen. Das haben wir nicht gemacht."

Christian Streich: "Wir sind ziemlich stark enttäuscht, weil wir uns mehr ausgerechnet hatten. Symptomatisch waren die beiden Konterchancen erste Halbzeit, die wir nicht sauber ausspielen. Wir haben alles gegeben, aber wir waren nicht gut genug fußballerisch und haben es Bayern zu leicht gemacht."

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