Stimmen zum Sieg des FC Bayern Nach Gala: Heynckes kündigt Über-Bayern an

Seit Oktober 2017 zurück beim FC Bayern: Jupp Heynckes. Foto: imago/Eibner

Es ist die Rückkehr der Über-Bayern: Nach dem Sieg im Topspiel beim BVB prophezeit Jupp Heynckes weitere Leistungsschübe seiner Stars. Robert Lewandowski trauert einem möglichen Tor nach. Und Mats Hummels spricht von einer langweiligen Meisterschaft. Die Reaktionen zum Spitzenspiel der Bundesliga.

 

Dortmund -  Siebter Sieg im siebten Spiel: Der FC Bayern marschiert weiter unter Jupp Heynckes. Der deutsche Fußball-Meister gewann am Samstagabend den Bundesliga-Klassiker beim BVB nach einer starken Vorstellung 3:1 (2:0). Arjen Robben (17.), Robert Lewandowski (37.) und David Alaba (67.) trafen vor 81.360 Zuschauern für die Münchener, die ihre Tabellenführung nach elf Spieltagen ausbauten. Keine Frage, die magische Serie unter Heynckes beeindruckt.

Der 72-Jährige sprach sogleich nach dem Sieg davon, dass er seine Bayern schon bald noch sehr viel stärker erwartet. Noch stärker? Richtig, noch stärker!  Auch Mats Hummels fordert mehr Performance. Nur Robert Lewandowski ist nicht ganz glücklich. Lesen Sie hier die Reaktionen zum Spiel (von Sky):

Lewandowski: "Habe den Ball noch berührt"

Robert Lewandowski über das Spiel: "Wir haben heute richtig gut gespielt. Beide Mannschaften hatten einige Chancen, doch wir haben heute mehr Tore geschossen. Wir sind zur Zeit einfach sehr gut drauf."

...über die Situation vor dem 3:0: "Ich glaube, dass ich den Ball noch berührt habe. Aber das ist jetzt auch egal, Hauptsache wir haben heute gewonnen."

Lesen Sie hier: BVB gegen Bayern im AZ-Ticker zum Nachlesen

Mats Hummels über das Spiel: "Es war ein Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der BVB hätte heute mehr Tore schießen können, auch wir waren nicht allzu effektiv vor dem Tor."

...über die Rückkehr nach Dortmund: "Für mich ist es noch immer sehr seltsam, hier als Gegner zu spielen. Ich habe so viele Spiele hier gemacht und große Erfolge gefeiert. Für mich war es eine sehr schöne Zeit in Dortmund. Doch München ist und bleibt für mich einfach etwas Besonderes, weil ich dort aufgewachsen bin."

...über die Situation in der Meisterschaft: "Wir hätten kein Problem damit, wenn die Meisterschaft langweilig wird. Ich glaube das allerdings nicht, die Leipziger haben heute auch wieder gewonnen und sind uns auf den Fersen. Wir müssen weiter performen und sind froh darüber, dass es unter Jupp Heynckes so gut läuft momentan."

Heynckes: Deswegen hatten einige Muskelprobleme

Bayern-Trainer Jupp Heynckes über das Spiel: "Wir haben sehr intensiv trainiert, das hat die Spieler sehr beansprucht. Daher hatten einige Spieler zuletzt auch Muskelprobleme. In der ersten Hälfte haben wir überragend gespielt. Borussia Dortmund hatte aber auch drei große Chancen, da hat uns Sven Ulreich im Spiel gehalten. Es war insgesamt eine super Leistung, damit können wir glücklich sein."

...über Arjen Robben: "Er ist nicht nur ein Weltklassespieler, sondern auch ein absolutes Vorbild. Er arbeitet sehr gut für die Mannschaft und ist unheimlich wichtig für uns."

...über die Meisterschaft: "Man sollte den Ball flach halten. Man konnte natürlich nicht voraussagen, dass wir jetzt so gut dastehen. Das haben wir uns hart erarbeitet. Wenn wir wieder die verletzten Spieler an Bord haben, werden wir noch besser spielen."

Bosz: "Wir waren keine Spitzenmannschaft"

BVB-Coach Peter Bosz über seine Mannschaft: "Heute waren wir keine Spitzenmannschaft. Vor allem in der ersten Halbzeit war Bayern deutlich besser, da sind wir viel hinterhergelaufen. Im Strafraum hatten die Bayern teilweise deutlich zu viel Raum, vor allem im Strafraum. In der zweiten Halbzeit waren wir dann näher am Gegner, dann lief es besser."

...über die weitere Saison: "Wir haben noch sechs Monate in der Bundesliga, um erfolgreich zu sein. Die Mannschaft hat in dieser Saison schon gezeigt, dass sie gut Fußball spielen kann."

BVB-Profi Gonzalo Castro: "In der ersten Halbzeit waren wir nicht so griffig wie in der zweiten. Wir hatten ein, zwei Chancen, die wir machen müssen. Am Ende haben wir noch alles versucht, um heranzukommen, aber es hat nicht gereicht."

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