Die Löwen feiern mit dem 3:2-Erfolg über Sandhausen ihren dritten Sieg in Serie. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Christopher Schindler: Gut, dass wir diese neun Punkte geholt haben, sehr gut sogar. Wir sind unheimlich erleichtert. Endlich kippen so enge Spiele in unsere Richtung. Das war eine perfekte Woche, zumindest vom Ergebnis. So eine haben wir gebraucht. Aber das ist kein Grund, um auszuflippen. Der Sieg war ungemein wichtig, jetzt fahren wir nach Lepizig.

Michael Liendl: "Der Fußball ist nicht immer erklärbar. Wir stehen momentan gut am Platz. Klar waren Kaiserslautern und heute fußballerisch keine Leckerbissen, aber das ist in der Zweiten Liga eben nicht immer entscheidend - entscheiden sind die drei Punkte. Die Standards kommen momentan ganz gut, jeder glaubt daran, dass er ein Tor schießen kann. Wir sind noch nicht so gut, dass wir uns zurücklehnen können. Wir sind jetzt auf einem Nichtabstiegsplatz: Das ist wunderschön für uns, wunderschön für den Verein - alles gut. Wir sind momentan gut drauf, nciht mehr und nicht weniger."

Sascha Mölders: Der ein oder andere hat länger geduscht. Man weiß ja, wie es ist: Wenn man gewinnt, ist die Stimmung immer besser, als wenn man verliert. Vier Spiele, zehn Punkte - das hört sich noch besser an als drei SIege. Jetzt haben wir aus der Englischen Woche neun Punkte geholt, besser hätten wir es uns nicht malen können. Wir sind voll dabei. Ich habe letzte Woche gesagt: Wir sind jetzt Sechzehnter, das ist wichtig für den Kopf – den Platz geben wir nicht mehr her.  Jetzt sage ich: Wir sind Fünfzehnter: noch besser für den Kopf und den wollen wir jetzt auch nicht mehr hergeben."

Benno Möhlmann (Trainer TSV 1860): "Wir haben uns schwer getan, sind nicht so gut ins Spiel gekommen wie Sandhausen und haben einige Situationen mit Glück überstanden. Wir haben sehr effektiv bei Standards agiert. Wir haben das aufgenommen, was ich von der Mannschaft erhofft habe: dieses Miteinander, wir kämpfen und laufen bis zum Schluss. Dafür werden wir belohnt und wollen froh darüber sein."

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Alois Schwartz (Trainer Sandhausen): "Die Worte fallen immer schwer, denn wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir sind mit drei Niederlagen in Folge hergefahren und gut aufgetreten, hatten mit Paqarada an die Latte gleich die erste Möglichkeit und hätten Führung gehen können. Dann hat Sechzig München zugeschlagen mit einem Standard - wir wussten, dass sie mit Standards sehr gut sind. Dann haben wir zurückgeschlagen. Prompt gab es danach wieder einen Standard, wieder haben wir gepennt. In der Pause haben wir gesagt: Wir spielen so weiter, wollen das Spiel drehen, was durchaus drin war. Ich denke, wir hätten einen Punkt verdient gehabt, hatten aber das Glück nicht und fahren mit leeren Händen nach Hause."