Stelen fürs Hasenbergl Aktion: Ein Stadtteil wird bunt

Der Hasenbergel-Hasili steht für den Stadtteil und seine Geschichte. Foto: Diakonie Hasenbergl

Kinder aus dem Viertel haben drei Stelen gestaltet: Eine mit dem Hasenbergel-Hasili und eine andere im Stil des Malers Friedensreich Hundertwasser. Was es damit auf sich hat...

Hasenbergl - Passend zu Ostern ist auch der Hase fertig – dabei hat ausgerechnet dieser gar nichts mit dem Kirchenfest zu tun. Denn dieser Hase symbolisiert das Hasenbergl – einem der nördlichen Stadtteile von München.

Der Hase auf den Stelen ist eine Skulptur von dreien, die Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte der Wichern-Schule derzeit gestalten. Diese Stelen sollen dann im Mai aufgestellt und enthüllt – um somit Farbe in den Stadtteil zu bringen. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit der Heilpädagogischen Tagesstätte und kreativo - einem pädagogischen Angebot aus München, das Kultur fördern und Menschen zusammen bringen möchte.

Die Planungen für das Projekt laufen seit Januar 2014. Nun nimmt es Formen – oder besser gesagt – Farben an. Was da gemalt werden soll, haben die Kinder selbstverständlich mit entscheiden dürfen. Die 48 Schülerinnen und Schüler in den sechs Gruppen der Heilpädagogischen Tagesstätten des Wichern-Zentrums waren aufgerufen, Ideen für die Motive zu sammeln – welche natürlich auf die eine oder andere Weise etwas mit dem 50-jährigen Jubiläum der Diakonie Hasenbergl zu tun haben. Drei wurden ausgewählt.

Motiv Eins: Der Hasenbergel-Hasili, der für den Stadtteil und seine Geschichte stehen soll. Motiv Zwei ist eine Schildkröte, die Menschen auf ihrem Panzer trägt. Die Idee dahinter: Schildkröten sind alt und weise – genau wie die Diakonie Hasenbergl – und sie trägt die Menschen, die sich ihr anvertrauen. Nicht fehlen darf die Skyline des Stadtteils Hasenbergl selbst – im Stile des Malers Friedensreich Hundertwasser.

„Die Kinder sind unglaublich stolz auf sich, Erfolgserlebnisse werden hier im Projekt schnell geschaffen und die individuellen Stäken werden erkannt“ erklärt Daniela Dohrmann, eine der Pädagoginnen des Wichern Zentrums. Und Michaela Soiderer von kreativo fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit mit den Beteiligten der HPT ist wirklich spitze – alle ziehen hier an einem Strang.“ Alle Stelen werden, eingelassen in den Boden, in nächster Umgebung zum Wichern-Zentrum am Heinrich-Braun-Weg zu finden sein und dort den Stadtteil bunter machen.

Die Grundidee hinter dem Kunst- und Bildungsprojekt: Die rund 50 Bildungseinrichtungen des Stadtteils Hasenbergl sollen ein gemeinsames Stadtteilkunstwerk schaffen – und die Menschen dadurch zusammen wachsen. Offizielle Enthüllung der Skulpturen ist am 23. Mai 2013, zeitgleich mit der 50-Jahr Feier der Diakonie Hasenbergl.

 

 

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