Luke, ein Rettungshund der Starnberger Rettungshundestaffel DLRG konnte am Dienstagabend eine vermisste und stark unterkühlte Frau auffinden. Doch lange konnte er sich nicht ausruhen, schon am nächsten Tag folgte ein neuer Einsatz.

Markt Indersdorf - Die ehrenamtliche Staffel wurde am Dienstag gegen 21:00 Uhr von der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck nach Markt Indersdorf zu einer Vermisstensuche gerufen. Nach einer kurzen Lagebesprechung mit der Polizei wurde umgehend das erste Flächensuchteam der Staffel angesetzt.

Bereits nach kurzer Suche hatte der erfahrene Rettungshund Luke den Geruch der Vermissten in der Nase und führte seine Hundeführerin Conny Rosenberg zu der Frau. Die Dame die aus einem nahegelegenen Pflegeheim verschwunden war, lag wohl schon längere Zeit in einem nicht einsehbaren Bereich außerhalb des Heimes. Bei ihrem Auffinden war sie bereits nicht mehr ansprechbar und stark unterkühlt. Sie wurde umgehend von den Kräften der DLRG Rettungshundestaffel und den ebenfalls an der Suche beteiligten Kollegen der Malteser Rettungshundestaffel Dachau erstversorgt und dann an den Rettungsdienst übergeben. Luke bekam zur Belohnung eine dicke Wurst und viele Streicheleinheiten.

Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten - bereits am nächsten Tag wurden die vierbeinigen Helfer mit ihren Hundeführern erneut alarmiert. Gegen Mitternacht wurde die Hundestaffel nach Neuherberg an den dortigen Autobahnrastplatz an der A99 gerufen. Dort hatte sich eine Flüchtlingsfamilie vermutlich verirrt. Der Vater hatte die Polizei informiert, da eines seiner zwei Kinder Kinder verletzt war. Die Suche gestaltete sich schwierig weil der Mann keine genauen Ortsangaben machen konnte.

Von der Staffel wurde ein Rettungshundeteam in den Einsatz geschickt, die Suche wurde aber in den Morgenstunden ergebnislos abgebrochen. Jetzt ermittelt die Polizei