Kai Bülow und Dominik Stahl werden bei den Löwen geschätzt – und sind absolut gesetzt

MÜNCHEN Sie sind für Alexander Schmidt fast schon unverzichtbar. Sie gehören zwar nicht zu den Lautsprechern beim TSV 1860, also nicht zu den von Trainer Schmidt geforderten „Sauhunden”, haben ihren Platz in der Startelf in diesen Wochen aber uneingeschränkt sicher.

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Kai Bülow, 26, und Dominik Stahl, 24, sind Schmidts stille Helfer.

Der eine (Bülow) ist gelernter Mittelfeldspieler, hat sich zuletzt aber als Innenverteidiger neben Abwehrchef Guillermo Vallori etabliert. Zuletzt, beim Spiel in Duisburg, gefiel der ehemalige Rostocker sogar als Torschütze.

Der andere (Stahl) hat sich im defensiven Mittelfeld gegen den griechischen Nationalspieler Grigoris Makos und den Nachwuchs-Sechser Stefan Wannenwetsch durchgesetzt. Stahl spielt eine zentrale Rolle im System von Schmidt, soll neben dem Routinier Daniel Bierofka nicht nur defensive Aufgaben erledigen, sondern auch die Offensive mit seinen Vorstößen bereichern. „Dominik hat einen sehr guten Schuss. Er kann mit großer Wucht nach vorne stoßen”, sagt Schmidt über den Gewinner der Winter-Vorbereitung. „Er hat den nächsten Schritt gemacht”, sagt der Löwen-Trainer und fasst die Qualitäten von Dominik Stahl, den er bereits in der U17 der Löwen trainiert hatte, zusammen: „Er ist unser komplettester Spieler. Er hat mehr Zug nach vorne. Zudem ist er sehr kopfballstark."

Vor allem Letzteres hat nach der Winterpause den Ausschlag für Stahl und gegen Makos gegeben. „Ich muss langsam mal schauen, dass wir weniger Kopfballgegentore bekommen”, sagt Schmidt. In den ersten Spielen unter dem 44-Jährigen waren die Löwen vor allem bei Standardsituationen anfällig und kassierten ihre Gegentore nach hohen Flanken.
Was Schmidt zudem an Bülow, der ebenfalls kopfballstark ist, und Stahl schätzt, ist, dass sie sich öffentlich nie unzufrieden äußern.
Dazu haben sie derzeit aber ohnehin keinen Grund. 

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