Stadtratsbeschluss zu AWM-Standort Brachland für den Müll

So grün wird’s vorerst bleiben: Konkrete Pläne hat der AWM noch nicht. Foto: Google Earth

Höffner erweitert das Betriebsgelände an der Autobahn. Die dort geplanten Flächen des AWM siedelt die Stadt in Langwied an.

Langwied/Freiham - Das Möbelhaus Höffner braucht mehr Platz, besonders für die Warenlogistik. Daher plant das Unternehmen, den Betrieb in Freiham Süd zu erweitern. Unmittelbar südlich des bestehenden Möbelhauses soll der Ausbau stattfinden.

Das betreffende Grundstück befindet sich aktuell im Eigentum der Stadt und soll für die genannten Zwecke an die Firma Höffner verkauft werden. Das Möbelunternehmen wird ein Warenauslieferungszentrum mit Ausbildungsbereich und eine freistehende Halle für Werkstätten errichten.

Die nötige Änderung des Bebauungsplanes – aktuell ist das Areal als Ver- und Entsorgungsfläche definiert – will die Stadt im beschleunigten Verfahren durchführen.

Die geplante Nutzung durch den AWM ist damit vom Tisch. Stattdessen hat der Stadtrat beschlossen, für den Bereich nördlich des bestehenden Wertstoffhofes östlich der Mühlangerstraße einen Bebauungsplan aufzustellen.

Für den Abfallwirtschaftsbetrieb ist das zunächst eine rein vorsorgliche Maßnahme, um die Entsorgungswirtschaft der wachsenden Stadt abzusichern. Konkrete Pläne, was auf der 3,2 Hektar großen Fläche gebaut werden soll, gibt es zur Zeit noch nicht – die Fläche wird erst einmal brachliegen.

Eine mögliche Befürchtung der Langwieder kann indes zerstreut werden: Die Errichtung einer Müllverbrennungsanlage oder die Nutzung als Deponie schließt der AWM klipp und klar aus.

Für die Reservefläche gibt es verschiedene Ideen: Eine Sortieranlage, ein Behälterlager oder auch ein Betriebshof könnten beispielsweise zukünftige Nutzungsvarianten werden.

Als Erweiterung des bestehenden Wertstoffhofes sei die Fläche aber nicht vorgesehen, teilt der AWM mit.

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