Allein am Mittwoch waren elf Löschflugzeuge und rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz, um im Süden der Kanareninsel Teneriffa einen seit Sonntag lodernden Brand unter Kontrolle zu bringen.

Las Palmas - Hunderte Feuerwehrleute kämpfen im Süden Teneriffas weiter gegen Waldbrände. Elf Löschflugzeuge und etwa 500 Feuerwehrleute waren am Mittwoch im Einsatz, um einen Brand unter Kontrolle zu bringen, der seit Sonntag lodert.

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Das Feuer war in einem Gemüsegarten der Gemeinde Vilaflor ausgebrochen und hatte sich danach bis auf eine Fläche von 2000 Hektar (20 Quadratkilometer) ausgeweitet. Die hohen Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius, der starke Wind und das schwer zugängliche Gelände behindern die Löscharbeiten.

Der Chef der Abteilung für Umweltplanung der kanarischen Regierung, Julio Herrero, versicherte am Mittwoch vor der Presse in Santa Cruz de Tenerife, dass die Lage in Vilaflor nicht alarmierend sei. Die gut 1 800 Bewohner des höchstgelegen Ortes Teneriffas, waren am Dienstag vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.

Auch auf anderen spanischen Urlaubsinseln, etwa auf Mallorca hatten in den vergangenen Tagen Feuer gewütet. Ein Brand auf La Palma, der am Montag ausgebrochen war, war nach Angaben des Sicherheitsberaters der kanarischen Regierung, Javier González Ortiz, am frühen Mittwochmorgen an zwei Stellen wieder aufgelodert. Die Einsatzkräfte konnte aber verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiten.

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