Drei Monate nach einer Hüftoperation muss sich der spanische König Juan Carlos möglicherweise erneut einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Wie das Königshaus mitteilte, stellten die Ärzte bei Routine-Untersuchungen des 75-jährigen Monarchen ein Rückenleiden fest.

Madrid - Ein alter Bandscheibenvorfall, an dem der König schon seit längerer Zeit leide, habe sich verschlimmert.

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"Die Ärzten prüften derzeit, auf welche Weise das Leiden am besten behandelt werden kann", heißt es in einem Kommuniqué, das das Königshaus auf seiner Homepage veröffentlichte. Bei einem Bandscheibenvorfall bedeute dies, dass unter anderem untersucht werde, ob eine Operation notwendig sein werde oder nicht, verlautete aus Palastkreisen.

Falls ein solcher Eingriff erforderlich sein sollte, wäre dies die siebte Operation, der sich der Monarch in weniger als drei Jahren unterziehen müsste. Zuletzt war dem König im November 2012 auf der linken Seite eine künstliche Hüfte eingesetzt worden. Seither ging er bei seinen Auftritten in der Öffentlichkeit an Krücken. Abgesehen von dem Bandscheibenvorfall sei das Ergebnis der Untersuchungen aber "zufriedenstellend", teilte das Königshaus mit.

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