So trotzden Sie dem GDL-Streik Alternativen zur Bahn: Diese Apps helfen

Alternativen zur Bahn: Mit diesen Apps umgehen Sie lange Warteschlangen- und -zeiten am Bahnhof Foto: ddp images

Noch bis zum Montag um 2 Uhr morgens soll auf deutschen Eisenbahnstrecken so gut wie nichts gehen, denn bis dahin hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zum Streik aufgerufen. Hier drei der besten Apps, die helfen, dennoch zügig ans Ziel zu kommen - ohne großen Ärger.

München – Wer dieser Tage eine Bahnreise vor sich hat, wird sich mit so einigen Problemen herumschlagen müssen. Noch bis Montag hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen. Viele Züge stehen still, Reisende wissen nicht, wie sie ihr Ziel erreichen können - diese drei Apps helfen ihnen dabei!

 

Mitfahrnetzwerke nutzen

 

Nach eigenen Angaben ist "Mitfahrgelegenheit.de" die "größte Mitfahrzentrale im Netz". Über das Internet lassen sich via PC, Mac oder iOS- und Android-App Menschen suchen, die in naher Zukunft zum gleichen Ort reisen wollen wie man selbst. Mit wenig Aufwand können Nutzer zum Beispiel in wenigen Minuten eine Verbindung von Hamburg nach Stuttgart finden. Auf einen Blick kann man sehen, wann sich ein Autofahrer auf den Weg machen will, wie viele Plätze im Pkw noch frei sind und was das Ganze kosten soll. Die hier erwähnte Strecke lässt sich derzeit zum Beispiel für 30 bis 35 Euro buchen. Auch Fernbusse und Bahnfahrten werden gelistet. Letztere sollte man aktuell aber wohl eher vermeiden.

 

Das gute alte Taxi

 

Fährt wie in München auch die S-Bahn nicht - und man will sich nicht mit überfüllten Bussen herumschlagen -, dann könnte auch das Taxi eine Alternative sein. Mit der iOS- und Android-App von "Taxi.de" können Nutzer mit einfachem Fingerwisch eine Taxe bestellen. Der Standort des Fahrgastes wird automatisch übermittelt und per eingebautem Rechner kann der Nutzer sogar vorab den ungefähren Preis der Fahrt bestimmen. Aber Vorsicht: Für längere Reisen ist das Taxi nicht zu empfehlen, da die Gebühren schnell steigen.

 

Modell Carsharing

 

Wer einen Führerschein, aber kein Auto besitzt, der kann auch das sogenannte Carsharing, also "Autoteilen", ausprobieren. Verschiedenste Anbieter nutzen unterschiedliche Modelle, um Autos oft preiswert zu vermieten. Und fast alle dieser Dienste kann man auch per App in Anspruch nehmen, sowie zum Beispiel "Flinkster" für iOS und Android. Über das Programm der Deutschen Bahn lassen sich Fahrzeuge in der Nähe des eigenen Standortes ausfindig machen und kurzfristig mieten. Und Kunden können Pkw auch vorab reservieren.

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