Ski-WM in Schladming Wasi: "Ich freue mich für die Maria"

AZ, 09.02.2013 10:57 Uhr

Mit Gold steht's sich gut auf: Maria Höfl-Riesch feiert ihren großen Triumph. Auch Kritiker Markus Wasmeier freut sich für die 28-Jährige und schlägt neue Töne an.

Schladming Was hat es vor der WM gekracht zwischen Höfl und Wasmeier. "Skirennen finden im Kopf statt – und da passt’s halt momentan nicht so“, sagte Wasmeier Anfang der Woche noch der AZ und gab ihr bei seiner großen Medaillen-Prognose kaum Chancen auf Edelmetall für diese Ski-WM in Schladming. Funkstille hatte geherrscht zwischen den beiden Olympiasiegern, seit Höfl-Riesch ihr umstrittenes Buch veröffentlicht hat.

Umso eindrucksvoller war dann die sportliche Antwort von Maria Höfl-Riesch: Bei der Super-Kombi in Schladming gewann sie den Weltcup und meldete sich eindrucksvoll zurück.

TV-Experte Markus Wasmeier war am Freitag bei Gold-Rennen nicht im Sendestudio, Martina Ertl hatte an diesem Tag der Frauen-Kombi den Kommentatoren-Job übernommen. Die Reaktion auf den Erfolg erfolgte daher nun am Samstagfrüh vor der Männer-Abfahrt, also mit einem Tag Verspätung. 

"Wasi, da schaugst!" hatte die AZ am Samstag auf Seite 1 über den Tiumph von Höfl-Riesch getitelt. Und Wasmeier schaute, er rang sich zwar keine Entschuldigung ab, wohl aber ein Lob: "Ich freue mich für die Maria und für den ganzen Verband, dass es mit der Medaille endlich geklappt hat. Ich hab ja schon vorher gesagt, auf den flachen Hängen ist sie top. Das gibt jetzt frischen Wind für die Abfahrt. Da ist jetzt alles drin." 

Was eine Goldmedaille so alles bewirken kann. Vielleicht folgt ja sogar noch die Versöhnung zwischen den beiden Olympiasiegern.

Die Weltmeisteron Maria-Höfl-Riesch genießt unterdessen auch am Tag danach ihren Triumph, auch wenn sie schon wieder früh aus den Federn musste: "Es war ein langer, toller Abend. Tolle Stimmung. Riesengroße Freude. Mit Gold steht's sich's gut auf."

Einzig das Knie schmerzt ein wenig, deshalb wird sie heute vorsichtshalber wohl nur wenig trainieren. Doch der nächste Wettkampf ist nicht in Gefahr: Die WM-Abfahrt der Frauen am Sonntag (11 Ugr): "Ich habe meine Erwartungen schon übertroffen, das Gold kann mir keiner mehr nehmen", sagte Höfl-Riesch am Samstag, "also kann ich´s jetzt ganz locker angehen." 

Kommentare (2)
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FEB
09
ich, 15:02 Uhr

zum Thema Scheinheiligkeit

boah ich kann solche Typen nicht leiden die zuerst über einen mächtig vom Leder ziehen wenns nicht läuft und dann wenn ein Egebniss dann da ist dann wieder angekrochen kommen als ob nichts gewesen wär. Und mei es kann halt nicht jeder einen so hohen Sypathiefaktor wie z. b, im Skisport zu bleiben Magdalena Neuner hatte. Ich kenn Maria Riesch nicht persönlich und wahrscheinlich sehr viele andere möchtegern Besserwisser auch , sondern nur übers Fernsehen und ich erkenne deren Erfolge an,und auch Misserfolge gehören nicht nur beim Skizirkus sondern bei jedem von uns zum Leben dazu. Es läuft nun eben nicht dauerhaft immer alles so wie man will . Auch Skifahrer sind nur Menschen und keine Comuter die beim einschalten perfekt funktionieren und keine Fehler aufweisen. Die immer so gegen sie wettern und alles immer besser wissen und können sollen sich mal an die Hänge wo die runterfahren hin stellen und selber runterfahren Es ist leicht andere vom Sofa aus zu kritisieren wenn man selbst keinen Finger krumm machen muß.

FEB
09
Gnutzhasi, 12:27 Uhr

Ändert nichts

Symphatischer wird die durch ihren mann ferngesteuerte marionette dadurch nicht !