Sieben Täter in Tracht 20-Jähriger von Männertruppe ausgepeitscht

, aktualisiert am 14.04.2017 - 16:42 Uhr
Die Polizei sucht eine Personengruppe, die zwei junge Männer verletzt hat. (Symbolfoto) Foto: dpa

Sieben Männer in Lederhosen sollen in zwei Nachtschwärmer maltraitiert haben.

Laim - "Ich wurde ausgepeitscht", sagt eines der Opfer. Bereits vor vier Wochen, in der Nacht zum Sonntag, den 19. März, sollen zwei 20-jährige Münchner nachts aus einer Gruppe in Tracht massiv angegriffen worden sein.

Die beiden gefährlichen Körperverletzungen fanden nach Aussage der Opfer gegen 3.45 Uhr in der Landsberger Straße in der Nähe der Nachtgalerie statt.

Das erste Opfer soll auf der Landsberger Straße in Höhe der Anton-Demmel-Straße mit einem Gürtel oder einem Hosenträger geschlagen worden sein. Hinweise, dass es sich um Goaßlschnalzer gehandelt haben könnte, gibt es aber offenbar keine.

Das Opfer beschrieb den Haupttäter als etwa 1,75 Meter groß, sportlich und blond. Er hatte eine sogenannte Undercut-Frisur (die untere Kopfhälfte wird rasiert oder gekürzt, das Deckhaar bleibt stehen).

Ein anderer Münchner, der ebenfalls 20 Jahre alt ist, wurde von der Trachtengruppe mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Ob es bereits vorher eine Auseinandersetzung zwischen Tätern und Opfern gegeben hat, konnte die Polizei am Freitag nicht sagen. Ausgeraubt wurden die Opfer nicht.

Die Täter fuhren in Taxis davon

Die jungen Männer wurden durch die Übergriffe leicht verletzt. Sie beobachteten noch, wie sich die Gruppe aufteilte und in zwei Taxis davonfuhr.

Die Polizei ermittelte bei der Suche nach den Tätern unter anderem bei der Taxizentrale – allerdings ohne Erfolg, obwohl die Taxifahrer, die die Trachtler in der Tatnacht gefahren hatten, per Funk darum gebeten wurden, sich zu melden.

Nun bittet die Polizei bei der Fahndung nach den brutalen Schlägern die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Personen, die Hinweise zu den brutalen Trachtlern geben können oder die Angriffe beobachtet haben, werden gebeten, sich ans Kommissariat 25 (% 29100) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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