Sie packt im Interview aus Evelyn Burdecki: Dominik Bruntner spielt ein falsches Spiel

Offen, sympathisch und manchmal ein bisschen naiv: So kennt Deutschland Evelyn Burdecki aus "Promi Big Brother" Foto: SAT.1

Da waren es noch fünf: Nach ihrem Aus bei "Promi Big Brother" spricht Evelyn Burdecki mit spot on news über ihre Beziehung mit Willi Herren und das falsche Spiel von Dominik Bruntner.

Kurz vor dem Finale bei "Promi Big Brother" musste Evelyn Burdecki (28) die Koffer packen. Im Interview mit spot on news spricht sie nun unter anderem über ihre Beziehung zu Willi Herren (42, "Alkohol Blues"), über den Vorwurf, dass ihre Naivität nur gespielt sei, über eine angebliche Absprache mit Mister Germany Dominik Bruntner (24) und darüber, wie sie zu Model Sarah Knappik (30) steht. (Aaron Troschke war auch schon bei "Promi Big Brother". Hier gibt's sein Buch "Glück gehabt!!! Meine vielen Leben")

Haben Sie mit dem Rauswurf gerechnet?

Burdecki: Ich muss sagen, eigentlich nicht. Ich hätte jetzt eher gedacht, dass die Milo rausgeht. Aber die Milo [Anm. d. Red.: Performancekünstlerin Milo Moiré] war schon vorher nominiert - und deswegen denke ich, haben die Zuschauer für sie angerufen. Weil sie ja die Nominierung schon in der Hand hatte und die Zuschauer das bestimmt nicht in Ordnung fanden. Ich bin trotzdem irgendwo stolz. Ich bin eine der wenigen Frauen, die am Ende noch drinnen geblieben sind. Schade, ich wäre super gerne im Finale gewesen. Ich hätte gewusst, dass ich es nicht gewinne, aber ich hätte mich schon gerne im Finale gesehen. Aber der liebe Gott hat ja immer alles vorbestimmt. Ich bin immer gläubig und das sollte jetzt halt so sein.

Sie wollten der Nation eine andere Seite von sich zeigen, als damals beim "Bachelor" zu sehen war. Glauben Sie, dass Sie das geschafft haben?

Burdecki: Ich denke ja, weil ich mich halt einfach so gezeigt habe, wie ich bin. Ich hab mich vor nix geschämt, ich hab auch tausend Fragen gestellt und mal Sachen falsch erzählt und habe halt nicht dieses Perfekte, das die Leute von mir erwarten - dieses divenhafte, zickige, noble, oberflächliche... Das bin ich ja absolut nicht. Ich war neun Tage im "Nichts" - zusammen mit Sarah Kern von der ersten Sekunde an - und ich war neun Tage in 'nem Pyjama der schon nach Essen roch und irgendwie schon Schimmel unten an der Hose hatte von den Mäusen. Da bin ich rumgelaufen mit. Deswegen hoffe ich, dass dieses alte Image weg geht.

Sie kamen in den Übertragungen aus dem Haus zwar meist sehr süß, aber manchmal auch ziemlich naiv rüber. Manche behaupten, dass die Naivität nur gespielt gewesen sei. Ist da was dran?

Burdecki: Ich glaube Naivität kann nicht gespielt werden. Du kannst das nicht 24 Stunden vorspielen. Und dafür hätte ich gar nicht das Denken. Ich könnte gar nicht nachdenken, "wie spiel ich jetzt eine Naive". Das wäre schon für mich zu viel im Kopf. Man kann ein Sexobjekt spielen, denke ich - also wenn man dann nackt rumläuft. Aber Naivität? Ich bin so wie ich bin: verpeilt, vercheckt und ich steh dazu. Mir ist das egal. Ich bin auch nicht die Intelligenteste von allen, aber ja...

Und was lief da nun genau mit Willi Herren? Sind Sie wirklich nur gute Freunde?

Burdecki: Das ist die Frage der Fragen. Wir haben uns sehr gut verstanden - ein sehr netter, authentischer Typ. Er hat mich sehr gepusht und hat mich sehr viel zum Lachen gebracht. So viel wie ich mit ihm gelacht habe, habe ich schon lange nicht mehr gelacht, obwohl wir in diesem Zustand da drinnen waren. Er hat mich manchmal richtig aus der Situation rausgeholt, sodass ich gar nicht bei "Promi Big Brother" war, sondern so als ob wir irgendwo bei ihm auf der Couch chillen. So ein Gefühl durch einen Menschen zu bekommen, ist schon was ganz Großartiges. Deswegen war ich froh, dass ich ihn dort hatte und wir sehen uns privat definitiv wieder. Und dann schauen wir mal, wie's weiter geht...

Aber wären Sie Willi schon in der Show gerne noch ein bisschen näher gekommen?

Burdecki: Also in der Show schon mal gar nicht, weil das nicht so mein Ding ist. Wie gesagt, wir sehen uns wieder, morgen schon. Da freue ich mich schon ganz, ganz, ganz doll drauf und ich hoffe er gewinnt. Und ja, das hatte ich auch als Sieg mitgenommen. Nicht den Sieg mit den 100.000 Euro, sondern den Sieg, dass ich ihn dort kennengelernt habe.

Gibt es andere Bewohner, die Ihnen besonders ans Herz gewachsen sind oder die Sie sehr enttäuscht haben?

Burdecki: Definitiv der Eloy [Anm. d. Red.: Eloy de Jong, Sänger von Caught in the Act ("Love is Everywhere")], der ist ein super herzensguter Mensch. Am liebsten hätte ich Willi und Eloy im Finale, weil die beiden es am meisten verdient haben. Wer ein bisschen hinterhältig ist, also ein bisschen komisch war, fand ich war die Milo und die Sarah Knappik halt. Die beiden sind mir nicht so ganz ins Herz reingekommen durch ihre Art und Weise. Aber Sarah Kern ist auch definitiv in meinem Herzen drin. Sie ist auch eine ganz, ganz tolle, sehr starke Frau. Auf die freue ich mich auch schon morgen.

Wie genau war das mit der angeblichen Absprache? Dominik hatte versucht Sie vor der Show wegen einer gespielten Romanze zu kontaktieren?

Burdecki: Der hat mich wirklich vor der Show kontaktiert und wollte sich mit mir auf Mallorca treffen, weil ich gerade auf Mallorca war. Und er hat auch die Sarah Knappik davor kontaktiert, das habe ich auch gehört. Er hat die jungen Mädels davor kontaktiert, um sich dann halt ein bisschen Presse zu holen. Ich hab mir jetzt auch ein paar Sachen von "Promi Big Brother" angekuckt und da habe ich gesehen, wie er im Sprechzimmer auch schon sagt: "Och, die Evelyn ist ja 'ne ganz hübsche, liebe, süße und blah..." Und danach erzählt er den Leuten, dass ich einen Gang Bang mit ihm haben möchte. Also da passt doch was nicht, das sieht man ja schon direkt. Er ist noch ein junger Kerl, der jetzt halt ein bisschen die Öffentlichkeit sucht und braucht. Aber auf Kosten anderer ist das immer nicht so schön.

An der ganzen Liebelei von Dominik und Sarah ist also auch nichts dran?

Burdecki: Ich muss Sarah sogar ein bisschen in Schutz nehmen. Obwohl wir uns nicht so gut verstanden haben und obwohl die auch eine linke Ader - sage ich mal - an sich hat, muss ich echt sagen, dass eventuell sogar der Dominik mit ihr dieses Spiel gespielt hat. Sie ist ja größer als er [Anm. d. Red.: was den Bekanntheitsgrad anbelangt]. Weil jeder sagt: "Oh, der arme Dominik, die Sarah nutzt ihn aus..." Ich bin sogar fest davon überzeugt, dass es andersrum war - und dass er dann sozusagen die Opferrolle gespielt hat, obwohl es gar nicht so war. Einer, der irgendwie im Haus stolz rumerzählt, dass ich mit ihm einen Gang Bang haben möchte... Da kann ja was nicht stimmen. Wo ist denn der liebe Dominik dann, der liebe Mister Germany? Sowas würde ja nicht aus dem Munde eines lieben Menschen kommen. Sowas macht man nicht. Das kann man dann draußen klären.

Glauben Sie, dass die Teilnahme nun einen Karriere-Kick bringt? Könnten Sie sich ein Engagement als Ballermann-Sängerin neben Willi Herren vorstellen?

Burdecki: Also mit Willi bleib ich definitiv in Kontakt und wir wollten auch zusammen arbeiten. Ja, da freue ich mich drauf, auf die Pläne mit ihm. Ich bin ein offener Mensch und habe Bock da drauf. Und ich hoffe, ich werde auch weiterhin meinen Träumen hinterher sein. Sagen wir mal so: Egal was kommt, ich könnte auch weiterhin noch im Burgerladen arbeiten, da hätte ich auch kein Problem mit - und da bin ich mir auch nicht zu schade dafür. Aber warum nicht, wenn sich da etwas ergibt?

Könnten Sie sich auch vorstellen ins Dschungelcamp zu ziehen? Oder war schon Big Brother zu hart?

Burdecki: Nö, ich bin dabei. Ich würde da mitmachen, ja.

JETZT LESEN

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null