SPD-Landtagsabgeordneter Rinderspacher hat mit Bezirksrätin Broschei den im Frühjahr in Riem gegründeten Dystonie-Selbsthilfeverein besucht.

Riem - Bei einem Besuch im Dystonie-Selbsthilfeverein Riem hat sich Landtagsabgeordneter Markus Rinderspacher (SPD) über das Vereinskonzept und das Krankheitsbild Dystonie informiert. Gemeinsam mit Bezirksrätin Hiltrud Broschei schaute er bei dem im März gegründeten Verein in der Messestadt vorbei.

Der Dystonie-Verein Riem steht Betroffenen offen, die unter der neurologischen Bewegungsstörung leiden. Der für den Deutschen Engagement-Preis 2013 nominierte Verein betreut mittlerweile über 440 Betroffene in 35 Ländern.

"Wir wollen die Betroffenen aus ihrer Isolation herausholen", erklärte Vereinsvorstand Udo Ernst, dessen Frau ebenfalls an Dystonie leidet, das Ziel der Selbsthilfegruppe, sprach aber auch Probleme an:  "Viele Betroffene sind häufig in ihrer Mobilität so stark eingeschränkt, dass sie bestehende Selbsthilfegruppen vor Ort gar nicht aufsuchen können."

In Deutschland sind rund 160.000 Menschen an einer Dystonie erkrankt.

Betroffene leiden unter unwillkürlich auftretenden Fehlhaltungen oder Fehlbewegungen, die sehr schmerzhaft sein können.

Bezirksrätin Broschei und MdL Rinderspacher sicherten ihre Unterstützung zu: "In einer inklusiven Gesellschaft müssen sich an Dystonie Erkrankte mit ihren Handicaps nicht verstecken. Sie sollen ihren Platz direkt in unserer Mitte haben."