Schülerstreich geht in die Hose "Stinkbombe" löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Im Sonderpädagogischen Förderzentrum München kam es am Mittwoch zu einem großen Rettungseinsatz. Foto: Thomas Gaulke

In München ist ein Schüler mit einem Streich ziemlich über das Ziel hinausgeschossen - er verursachte am Mittwochvormittag einen großen Rettungseinsatz.

Berg am Laim - Ein Schüler hat im Münchner Stadtteil Berg am Laim am Mittwochvormittag für jede Menge Aufregung gesorgt. Er löste eine "Stinkbombe" aus. Während des Unterrichts bemerkten Lehrer und Mitschüler den Gestank und versuchten, durch Öffnen des Fensters für frische Luft zu sorgen. Da sie nach etwa einer Stunde immer noch nicht richtig Durchatmen konnten und den Schülern langsam übel wurde, informierten sie den Konrektor über die Situation und setzten einen Notruf ab.

Feuerwehr bringt 90 Personen in Sicherheit

Die mit Atemschutz und Messgeräten ausgestatteten Rettungskräfte brachten die insgesamt 90 Personen in Sicherheit und führten in der Schule Messungen durch. Da die Einsatzkräfte schon einen Verdacht hatten, entschied sich der Einsatzleiter, die Schüler zusammenzurufen. Er erklärte ihnen, mit wievielen Rettungskräften man vor Ort sei und dass bei einem anderen Notfall womöglich jemand sterben könne, da die Einsatzfahrzeuge an der Schule stünden.

Nach dieser Erklärung bot er den Schülern an, sich für zehn Minuten in einen Klassenraum zurückzuziehen. Falls jemand etwas wisse, könne er oder sie es anonym an eine Tafel schreiben. Nach nicht einmal zwei Minuten wurde er wieder hineingebeten. An einem Whiteboard stand dann ganz groß "Stinkbombe".

Nachdem dies geklärt war konnte der Einsatz schnell beendet werden und die Lehrer mit dem Unterricht fortfahren. Die Schüler, welche zunächst über Übelkeit klagten, hatten sich bereits alle an der frischen Luft erholt.

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