Schönheit aus der Natur Vegane Kosmetik: Das steckt dahinter

Avocado ist gut für die Haut? Und ob! Foto: Shutterstock/Anna Ok

Auch Körperpflege kann vegan sein! Doch woran erkennt man Cremes und Co., die ohne tierische Produkte hergestellt wurden und worauf muss man achten? Wir erklären, was hinter veganer Kosmetik steckt.

Vegan zu leben ist angesagter denn je. Doch der Verzicht auf jegliche tierische Produkte hört lange nicht im Kühlschrank auf. Denn wer sich für eine vegane Lebensweise entscheidet, verzichtet nicht nur auf Eier oder Milch, sondern auch auf Leder und Pelz. Und auch im Bad und dem Kosmetiktäschchen ändert sich einiges. Denn viele Beautyprodukte enthalten tierische Inhaltsstoffe wie Wollwachs oder Honig. Doch aufgepasst: Vegan bedeutet nicht gleich auch tierversuchsfrei! Worauf muss man also achten, um guten Gewissens vegan zu leben?

Mit Sicherheit vegan

Drogeriemärkte sind schon lange auf den Vegan-Trend aufgesprungen. Doch was bedeutet vegane Kosmetik eigentlich? Vegan, tierversuchsfrei, natürlich - klingt alles gut, ist aber nicht alles dasselbe. Denn Naturkosmetik ist nicht gleich vegan, vegan ist nicht immer tierversuchsfrei. Zertifizierte Naturkosmetik darf beispielsweise keine Produkte toter Tiere benutzen, kann aber tierische Inhaltsstoffe wie Wachse oder Honig enthalten.

Wer sicher gehen will, sich zu 100 Prozent vegan zu pflegen und zu schminken, sollte nach der sogenannten Veganblume Ausschau halten. Dieses vegane Siegel der "UK Vegan Society" versichert, dass keine tierischen Rohstoffe im Produkt enthalten sind. Außerdem werden während der Produktion keine tierischen Materialien verwendet und es wird auf Tierversuche verzichtet. Mit Herstellern wie Weleda, Dr. Hauschka und Lavera pflegt man mit Sicherheit vegan.

Kokosöl eignet sich perfekt zur Haut- und Haarpflege Foto:Shutterstock/Africa Studio

Vegane Kosmetik - weniger ist mehr

Wer jetzt noch unsicher ist, was in der veganen Creme enthalten ist, kann entweder nach Herstellern wie Five Skincare suchen, die sich die Verwendung von wenigen, natürlichen Inhaltsstoffen zum Leitsatz gemacht haben - oder sich die Hautpflege auch ganz einfach selbst herstellen. Denn die Natur bietet mehr als genug Inhaltsstoffe, die mit ein bisschen Geschick zur idealen Selfmade-Creme werden. Ob Avocado, Kokosöl oder Ringelblumen - oft reicht ein Gang zum Bioladen oder durch die Natur.

Vegan zu leben und zu pflegen ist also gar nicht so kompliziert, wie gedacht. Denn warum müssen es etwa zermahlene Blattläuse sein, die die Lippen rot schminken, wenn rote Beete ebenso gut färbt? Warum Hyaluron aus Hahnenkämmen gegen die Hautalterung auftragen, wenn auch Algen erste Fältchen straffen können? Eines ist sicher: Die Haut freut sich allemal über die reine Pflege aus der Natur.

 

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