1860-Aufsichtsratschef bestreitet Ultimatum des Präsidiums. Auch, dass eine weitere Nominierung Dieter Schneiders ausgeschlossen sei, widderspricht er

München - Bis zum 8. März will der Löwen-Aufsichtsrat mitteilen, wer die komenden drei Jahre dem 1860-Präsidium angehören soll. Dass, wie die AZ berichtete, dabei bereits beschlossen sei, dass Dieter Schneider, Franz Maget und Wolfgang Hauner nicht wieder nominiert werden würden, hat Aufsichtsratschef Otto Steiner am Rande des Spiels gegen Bochum dementiert. "Wir sind in einem Prozess, was die Besetzung des Präsidiums betrifft, wir sind mit allen im Gespräch. Wir werden die Entscheidung bis 8. März bekannt geben“, sagte er bei "Sky".

Auch habe es keine Rücktrittsankündigung des aktuellen Präsidiums gegeben, sollte der Aufsichtsrat bis Ende Februar nicht zu einer Entscheidung gekommen sein. „Das stimmt nicht. Es gibt weder ein Ultimatum von einem Präsidiumsmitglied geschweige denn vom Präsidenten, noch eine Drohung", sagte Steiner.

Wieso nur der Aufsichtsrat und nicht auch Präsident Dieter Schneider kommenden Freitag zu Investor Hasan Ismaik nach Abu Dhabi reisen wird, begründete Steiner so: „Ismaik hat mich vor einigen Wochen angerufen und eine Einladung an den Aufsichtsrat ausgesprochen. Es geht um Gedankenaustausch. Wir haben angenommen, weil wir über Verbesserungen unserer Partnerschaft sprechen wollen. Ich denke, das ist ein ganz normaler Vorgang.“

Präsident Dieter Schneider wollte sich zu der ganzen Angelegenheit mit Verweis auf "die schwierige Situation" zunächst nicht äußern.

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