Schloss Nymphenburg Die große Prachtkutschen-Parade

Das Marstallmuseum war früher der Pferdestall des Schlosses. Foto: Daniel von Loeper

Das Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg wird aufgefrischt. Den Auftakt macht ein ganz besonderes Leuchtband – es ist 21 Meter lang.

Nymphenburg - Das Marstall-Museum wird rausgeputzt: Im Vorfeld der noch bis zum 300.Geburtstag des östlichen Kavaliersbaus im Jahr 2019 andauernden Modernisierungs-Aktivitäten wurde jetzt schon umgeräumt und aufgefrischt.

Mehr als 40 Kutschen aus dem Besitz der Wittelsbacher sind in den ehemaligen Stallungen des Schlosses Nymphenburg zu sehen, damit zählt das Marstallmuseum zu den bedeutendsten seiner Art mit derzeit schon rund 160000 Besuchern pro Jahr.

Neu zu sehen ist jetzt im ersten Auffrischungs-Schritt gleich am Eingang die Prunksänfte der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia, ein rund 200 Kilo schweres Stück mit rotem Samt und kostbaren Stickereien.

Neu ist auch ein ganz besonderes Ausstellungsstück: 21 Meter lang ist der Leuchtkasten, der vis a vis vom Krönungswagen Kaiser Karls VII. steht und den Festzug zu dessen Krönung darstellt.

Sie wissen schon – der Wittelsbacher war als Karl I. Kurfürst und Herzog von Bayern und von 1742 bis 1745 als Karl VII. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Entstanden ist die Schautafel aus einer zeitgenössischen Darstellung des Zuges im Kleinformat – in engen Serpentinen. Für den Kasten wurde die Schlange in die Länge gezogen – 21 Meter lang.

Bei der Neugestaltung des Marstallmuseum bis zum Jubiläum sollen die Galakutschen und Prunkgeschirre, die Rennschlitten und Luxusgefährte von König Ludwig II. gründlich restauriert und neu inszeniert werden.

 

 

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