Laut einer Umfrage der KKH wird der Schlafrhythmus von Frauen durch die Zeitumstellung empfindlich gestört.

München - Gute Nacht? Von wegen! Viele dürften der bevorstehenden Zeitumstellung mit gemischten Gefühlen entgegensehen.

Denn auch wenn man kommendes Wochenende eine Stunde geschenkt bekommt: Das Hin- und Her zwischen Sommer- und Winterzeit stört den Schlafrhythmus vieler Menschen.

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Das belegt eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1014 Menschen in Deutschland im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach haben vier von zehn Deutschen Probleme durch die Zeitumstellung – Frauen (46 Prozent) deutlich mehr als Männer (36 Prozent).

Die Mehrzahl der Betroffenen braucht einige Tage, um wieder in den normalen Schlafrhythmus zu finden. Neun Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer gaben an, unter der Zeitumstellung regelrecht zu leiden.

Laut der Umfrage will fast die Hälfte der Frauen im Herbst und Winter mehr schlafen als im Sommerhalbjahr, während dies nur knapp jeder dritte Mann angab.

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„Allerdings sollte man gerade in der dunklen Jahreszeit den Tag nicht komplett verschlafen“, rät Patric Stamm vom KKH-Serviceteam in München. „Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Kreislauf an.“